Archive for Februar, 2011

„Alles nur geklaut“ – die Persiflage

Auch wenn das Thema nicht mehr wirklich originell ist – aktuell ist es ja immer noch. Radio ffn hat auf seiner youtube- Seite eine herrliche Persiflage  – den „ffn Guttenberg-Song zur Doktorarbeit“:

 

Und damit klar ist, wer diesen Song ursprünglich mal produzierte: das waren „die Prinzen“, hier bei sevenload zu sehen – und der originale Text steht auch dabei:

Link: Die Prinzen - Das ist alles nur geklaut

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27. Februar 2011 at 14:06 Hinterlasse einen Kommentar

Das Schreiben, die Maus am Donnerstag und die Wissenschaft

Beim Stöbern in meinen Büchern hatte ich meine sehr alte Ausgabe von Josef Guggenmos, „Was denkt die Maus am Donnerstag?“ in der Hand (Bitter Verlag Recklinghausen, 3. Auflage 1968). Tja, und auf Seite 13 stieß ich auf ein Gedicht, das man wohl heute als politisch nicht so ganz korrekt sieht, denn in einer neueren Ausgabe fehlt es anscheinend.
Also, ich zitiere es „aus aktuellem Anlass“ trotzdem und zitiere korrekt mit Quellenangabe:

Wissenschaft
Was machen zwei Ochsen?
Ein ganzes Paar.
Was machen zwölf Hasen?
Ein Dutzend gar.
…. (hier fehlt ein politisch nicht korrekter Teil über abwaschbare schwarze Menschen 😉 )

Dass ich das weiß,
das freut mich sehr.
Ich habe ein Heft,
das Heft ist leer.
Ich schreibe hinein,
die Kreuz und Quer,
alles, was ich weiß,
und noch viel mehr.“
(Josef Guggenmos)

Quelle: Guggenmos, Josef. Was denkt die Maus am Donnerstag? Bitter Verlag, 3. Aufl. 1968, Seite 13

Und weil´s so schön passt, noch ein Gedicht von Guggenmos, das unten auf der Seite im Buch steht:

„O ungerachenbere Schreibmischane
O unberachenbere Schreibmischane,
was bist du für ein winderluches Tier?
Du tauschst die Bachstuben günz nach Vergnagen
und schrögbst so scheinen Unsinn aufs Papier!
Du tappst die falschen Tisten, luber Bieb!
O sige mar, was kann ich dafür?“
(Josef Guggenmos)

Quelle: Guggenmos, Josef, Was denkt die Maus am Donnerstag? Bitter Verlag, 3. Aufl. 1968, Seite 13

Tja, auch in den Zeiten, bevor es das Internet gab, liebe Kinder, war das mit der Verantwortung nicht so einfach!

25. Februar 2011 at 14:26 Hinterlasse einen Kommentar

Hab´ Sonne im Herzen

Energiesparen geht heute nicht. Ich brauche 3 helle Lampen im Büro, sonst wird es trübe in der Seele. Und für alle Fälle hilft der Blick in mein altes Poesie- Album. Da finde ich aus dem Jahr 1961 (ja, ja, so alt bin ich schon!) den Eintrag, der mein Herz immer wieder erfreut: Das Gedicht „Hab Sonne im Herzen“.
Vielleicht erhellt es ja auch Ihnen Ihren Freitag:


(Mit einem lieben Dank an meinen Bruder)

Da scheint die Sonne doch auch unterm Regenschirm, was?

11. Februar 2011 at 11:29 Hinterlasse einen Kommentar

Literaturstipendium der ganz feinen Art

Für die Schriftstellerinnen und Schriftsteller unter meinen Lesern habe ich einen ganz besonderen Tipp:
Das Hotel zur Bleiche in Burg/ Spreewald vergibt in Zusammenarbeit mit der Spreewälder Kulturstiftung ein Literaturstipendium, das u.a. in einem vierwöchigen kostenlosen Aufenthalt in dieser besonderen Umgebung besteht. Ruhe zum Schreiben, sich aus dem Alltag ausklinken …
Bewerbungen müssen bis 31. März eingegangen sein. Eine sechsköpfige Jury entscheidet über die Vergabe.
Mehr Informationen finden Sie hier

10. Februar 2011 at 11:27 Hinterlasse einen Kommentar

Frühling im Februar

Heute Nacht hatten wir zwar noch Nachtfrost, aber im Sonnenschein habe ich heute schon den Frühling im Garten gefunden. Unglaublich nach diesem harten Winter. Überall kommen Blumen aus dem Boden, die Rosen und Hortensien haben schon Knospen.

Da fällt mir das Frühlingsgedicht ein, das wir in der Schule gelernt haben (nein, ich kann es nicht mehr auswendig!):

Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muß doch Frühling werden.

Und drängen Nebel noch so dicht
Sich vor den Blick der Sonne,
Sie wecket doch mit ihrem Licht
Einmal die Welt zur Wonne.

Blast nur ihr Stürme, blast mit Macht,
Mir soll darob nicht bangen,
Auf leisen Sohlen über Nacht,
Kommt doch der Lenz gegangen.

Da wacht die Erde grünend auf,
Weiß nicht, wie ihr geschehen,
Und lacht in den sonnigen Himmel hinauf,
Und möcht vor Lust vergehen.

Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar
Und schmückt sich mit Rosen und Ähren,
Und läßt die Brünnlein rieseln klar,
Als wären es Freudenzähren!

Drum still, und wie es frieren mag,
O Herz, gib dich zufrieden,
Es ist ein großer Maientag
Der ganzen Welt beschieden.

Und wenn dir oft auch bangt und graut,
Als sei die Höll‘ auf Erden:
Nur unverzagt auf Gott gebaut,
Es muß doch Frühling werden.

(Emmanuel Geibel 1815-1884)

9. Februar 2011 at 13:53 1 Kommentar

Matinee mit Burkhard Engel: Tucholsky

Heute vormittag gab es im Schafstall Bad Essen, dem Gebäude unseres Kunstvereins, eine herrliche Matinee: Burkhard Engel vom Cantaton Theater bot Musik und Literatur mit Texten von Kurt Tucholsky. Wir hatten ihn vor einiger Zeit schon einmal mit seinem Heinrich- Heine- Programm erlebt und waren begeistert von seiner Art, prägnant, witzig, gekonnt sprechend und singend diese satirischen und ernsten Texte vorzutragen. Auch heute mit dem Tucholsky- Programm begeisterte er sein Publikum. Das kleine Bad Essen brachte es fertig, an einem Sonntagvormittag den Schafstall zu füllen! Wenn Sie Burkard Engel auch erleben möchten, hier ist sein Tourneeplan für 2011

 Burkard Engel trägt Tucholsky vor,Schafstall Bad Essen

Hier können Sie den Zeitungsbericht vom 09.02.2011 über die Matinee lesen

6. Februar 2011 at 16:23 Hinterlasse einen Kommentar

Februar- Newsletter erscheint am 6.2.2011

Im Blog und in den Newslettern habe ich mich längere Zeit zurückgezogen – es gab sehr vieles zu organisieren, schönes und lästiges, und im Lauf meines nun auch schon längeren Lebens habe ich gelernt, dass Stille sehr erholsam und auch produktiv sein kann. Gelegentlich ist eben Leben, ohne darüber zu schreiben, auch wichtig!
Außerdem hatte ich viele Probleme mit meinem Website- Programm und habe viele Stunden mit der Fehlersuche zugebracht. Noch läuft nicht alles reibungslos, aber ich hoffe, ich kann wenigstens wieder leichter Aktualisierungen vornehmen.
Wenn Sie den Newsletter noch bekommen wollen, hier können Sie sich anmelden (Wenn Sie sich später anmelden, erhalten Sie automatisch das Link zum Newsletter- Archiv)

5. Februar 2011 at 19:27 Hinterlasse einen Kommentar


Richtungswechsel Ebook und Taschenbuch

Tagebuch

Zufall/ Synchronizität

Das kann doch kein Zufall sein - als Taschenbuch und jetzt als Ebook

Spaziergang als Ebook

Schreiben Sie Ihre Biografie oder interviewen Sie Ihre Verwandten!

Spaziergang als TaBu

Auch ein schönes Geschenk!
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