Archive for Oktober, 2011

Für Gern- Leser und Viel- Leserinnen (oder umgelehrt)

Ich bin seit Jahren in einem privaten Literaturkreis, in dem wir uns reihum zu Hause treffen und uns über Bücher austauschen, die wir gelesen haben. Mal abends, mal nachmittags, mal während der Woche, mal am Wochenende. Das geht wegen unregelmäßiger Arbeitszeiten  bislang nicht anders.  Eingeleitet wird jedes Treffen je nach Tageszeit mit einem netten kleinen Essen oder leckerem Kaffeeklatsch. Jede bringt ihre Bücher mit, und reihum wird erzählt, gefragt, diskutiert.

Alles ohne großartige Regeln, aber mit viel Spaß.  Wenn Sie Lust auf einen Literaturkreis haben, lesen Sie das Buch von Thomas Böhm: „Das Lesekreis- Buch“. Klicken Sie auf das Bild, und Sie können sich eine Lesprobe ansehen und das Buch auch bestellen:

Ein Interview mit Thomas Böhm lesen Sie auf der Website des Literaturcafes, auf dem ich diese Information fand. Das „Literaturcafe“ lohnt sich immer!

Und für alle, die rund um Osnabrück wohnen, ist sicher interessant: Thoams Böhm stellt sein Buch selbst vor in der Buchhandlung zur Heide, Osnabrück am

Montag, 16. Januar 2012, 20.0 Uhr

 Eintritt € 5,–

Mehr erfahren Sie hier auf der Website der Buchhandlung zur Heide

24. Oktober 2011 at 18:06 Hinterlasse einen Kommentar

Kunst im Norden – Markus Tepe

Gerade erreichte mich die Ankündigung der neuen Ausstellung von Markus Tepe, der 2008 auch im Schafstall Bad Essen ausstellte. Die neueste Ausstellung gemeinsam mit Kedron Barrett  findet statt in der Galerie Jürgensen in Oetjendorf (Schleswig- Holstein). Oetjendorf liegt auf halber Strecke zwischen Hamburg und Lübeck.

Die Vernissage ist am Sonntag 6. November 2011 um 16 Uhr.

Adresse: Galerie Jürgensen, Oetjendorfer andstraße 42, 22961 Oetjendorf.

Sie können die Einladung als pdf- Datei hier herunterladen:

Einladung Markus Tepe. Galerie Jürgensen



23. Oktober 2011 at 13:56 Hinterlasse einen Kommentar

Das Leben, von dem viele träumen …

Heute ist im Magazin der Süddeutschen Zeitung, die wir auch im Norden abonniert haben, ein spannender Bericht in Form eines Briefes von Meike Winnemuth. Sie hatte im letzten Jahr bei Günter Jauch eine halbe Million gewonnen und macht seitdem eine Weltreise: 12 Städte in 12 Monaten. Traumhaft, nicht? So viel Glück möchten Sie auch mal haben?

Dann lesen Sie Meikes Artikel. Ihre ganz wichtige Erkenntnis ist:

„Aber weißt Du, was das für mich Unfassbarste ist? Ich hätte die ganze Zeit tun können, was ich jetzt tue. Es kostet hier draußen nicht mehr Geld als zu Hause, oft weniger, und ich verdiene ja was. Ohne den Gewinn im Rücken hätte ich die Reise in meiner Betriebsblindheit nicht mal ansatzweise in Erwägung gezogen, und jetzt stelle ich fest: Ich hätte das Geld gar nicht gebraucht. Ich hätte jederzeit losziehen können, ich hatte es immer selbst in der Hand. Eine Lehre fürs Leben: sich mehr trauen. Es einfach machen, ohne viel nachzudenken – mit anderen Worten: ohne die üblichen Bedenken.“

Ganz ohne Bedenken geht es für viele sicher nicht, das war bei mir oft auch nicht besser. Ich habe mal einen ganzen Sommer lang Freunde mit der Frage genervt, ob ich es nun wirklich wagen sollte, meinen Traum wahr zu machen, noch einmal ein Jahr in Kalifornien zu studieren, wo ich schon mal ein Jahr so glücklich war. Und es war auch alles sehr kompliziert, unter anderem musste ich eine sehr gut bezahlte Stelle dafür aufgeben (davon vielleicht ein anderes Mal). Ich wagte es schließlich.

Auf zu neuen Ufern

Und wurde mit unendlich vielen Begegnungen und Synchronizitäten beglückt, die sogar mein weiteres Leben prägten.

Auch Meike Winnemuth erlebt das auf ihrer Reise um die Welt und schreibt im heutigen Artikel:

„In San Francisco und London hatte ich alle Antennen weit ausgefahren und war empfänglich für die seltsamsten Koinzidenzen und Synchronizitäten; ich fühlte mich fast überschüttet von Ideen, Erkenntnissen, Querverbindungen. Auf einer Weltreise wird man zu einer Zusammenhangsmaschine. Man klöppelt die entferntesten Orte, Zeiten und Personen zu einem schönen dichten Netz zusammen und lässt sich hineinfallen wie in eine Hängematte.“

Immer wieder neu aufzubrechen war für mich nicht einfach, aber in jungen Jahren und einigermaßen gesund finden sich Wege – wenn man sich nur traut! Ich habe auch meine wunderbarsten Reisen in Zeiten gemacht, als ich kaum Geld hatte. Aber gesund war. Natürlich nix all inclusive. Rucksack, Jugendherberge und Billighotels mussten oft reichen, und manchmal auch der Schlafsack auf dem Boden. Aber die Erfahrungen und Erinnerungen, die halten für ein ganzes Leben. Auch wenn die morschen Knochen heute nicht mehr so reisekompatibel sind.

Und wenn man alles wirklich ausgekostet hat und seinen Sehnsüchten nach Traumländern nachgegeben hat – dann kann es einem doch tatsächlich passieren, dass man in der Sonne Kaliforniens Heimweh nach der heimischen Scholle im nebligen Norddeutschland bekommt.

Ankommen ist auch schön.

Wenn Sie Meike Winnemuths Reise um die Welt lesend begleiten wollen: Ihr Blog heißt „Vormirdiewelt“

14. Oktober 2011 at 14:49 Hinterlasse einen Kommentar

Kultur 2: Ausstellung Bernd Spriewald in Bad Essen

Im Schafstall Bad Essen wurde gestern eine neue Ausstellung eröffnet:

Bernd Spriewald, Randfiguren

Gemälde und Zeichnungen

Bernd Spriewalds Bilder erzählen hintersinnige Geschichten, bitterbös und voll hintergründigem Humor.

Ein Bild aus der Ausstellung trägt den  herrlichen Titel „Männer, die bereit sind, ihr Bestes zu geben“ – na, machen Sie sich selbst ihre bösen oder – wenn Sie ein Mann sind – auch selbstkritischen Gedanken dazu:

(Bildquelle: Website von Bernd Spriewald)

Es lohnt sich, die Website von Bernd Spriewald zu besuchen, dort finden Sie viele Bilder und Grafiken, seine Biografie und natürlich seine Adressdaten. Er wohnt in Petershagen an der Weser.

Hier lesen Sie einen Artikel von Christa Bechtel in der Neuen Osnabrücker Zeitung über die Ausstellung: Ankündigung Spriewald NOZ

Und den Bericht über die Vernissage lesen Sie hier: Spriewald. Schafstall Bad Essen 2011

Bilder von der Vernissage finden Sie in ein paar Tagen auf der Website des Schafstalls Bad Essen unter dem Stichwort „Vernissagen“ .

Ach ja – kaufen können Sie die Bilder der Ausstellung natürlich auch!

Ausstellungsdauer: 08. Oktober 2011 – 20. November 2011
Öffnungszeiten: täglich 15:00 – 18:00 Uhr,  außer montags

8. Oktober 2011 at 14:33 Hinterlasse einen Kommentar

Kultur 1: Film „Das weiße Band“

Anfang dieser Woche lief in der ARD der preisgekrönte Film „Das weiße Band – eine deutsche Kindergeschichte“ von Michael Haneke. Er gewann 2009 die „Goldene Palme“ bei den Filmfestspielen in Cannes.

Der Film spielt Anfang des 20. Jahrhunderts kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges in der bedrückenden Atmosphäre eines norddeutschen Dorfes. Rigide „fromme“ Erziehungsmethoden, geheimnisvolle Überfälle auf Kinder, Verschwinden von Dorfbewohnern … nein, dies ist kein Krimi, sondern eine faszinierende  Sozialstudie.

In einer Großstadt aufgewachsene Freunde, mit denen ich über diesen Film sprach, meinten, das sei ja nun alles lange her. Aber ich, in einem Dorf in Norddeutschland aufgewachsen, erkenne doch vieles wieder – bis in die fünfziger Jahre hinein war die dörfliche Atmosphäre im Emsland in vielem ähnlich wie in diesem Film. Und das Bewußtsein „Dresche“ vom Vater zu kriegen, wenn man nicht „artig“ war, oder „Haue“ angedroht zu bekommen – das war für viele Kinder damals noch Alltag. Die liebevolle Zärtlichkeit dagegen, die meine Geschwister und ich zu Hause erfuhren, war im Vergleich zu vielen anderen Familien etwas sehr Besonderes.

Welch einen Umbruch dann die sechziger und siebziger Jahre bedeuteten, begreift man anschaulich, wenn man diesen Film ansieht! Wenn Sie sich für die Hintergründe des Films interessieren:

Ausführliche Informationen finden Sie bei Wikipedia

Im Moment (vermutlich bis incl. 9. Oktober) können Sie den Film noch in der ARD-Mediathek sehen. Aber nur von 20.00 Uhr  bis 6.00 Uhr. Denn: „Diese Sendung ist für jugendliche unter 12 Jahren nicht geeignet“, heißt es auf der Website der ARD.  Auch heute noch erfahren viele Kinder häusliche Gewalt und falsch verstandene“Erziehung“. Aber sehen dürfen sie diesen Film nicht …

Der Film hat Überlänge und berührt tief. Nehmen sie sich also Zeit dafür. Klicken Sie hier:

Link ARD Mediathek „Das Weiße Band“

Und wenn sie nicht so viel Zeit haben oder der Film in der ARD- Mediathek nicht mehr zu sehen ist, schauen Sie sich den Filmausschnit bei youtube an:

Und zu guter Letzt: Es gibt den Film auch auf DVD

8. Oktober 2011 at 13:48 Hinterlasse einen Kommentar

Reiche Ernte …

Allmählich kommt wieder ein normaler Rhythmus in mein Leben, und dazu gehört, auch mehr Zeit zu Hause zu verbringen.

Unser Garten beschenkt uns in diesem Jahr wieder mit reicher Apfelernte. Da kommt ein Projekt aus unserem Nachbarort Ostercappeln wie gerufen: Die jährliche Apfelmostaktion der Ludwig-Windthorst-Schule in Kooperation mit der offenen  Jugendarbeit .

Etliche Schüler kamen am letzten Samstag zusammen mit der Sozialpädagogin Christina Gehrke zu uns in den Garten, schüttelten die Äpfel von den Bäumen, sammelten das Fallobst ein und verbreiteten gute Laune.

Hier ein paar Impressionen:

Auch in anderen Gärten und Obstwiesen wurden ungespritzte Äpfel gesammelt, von einer mobilen Mosterei auf dem Schulhof der Ludwig-Windthorst-Schule zu Saft verarbeitet und hygienisch in 5- Liter-Kanistern abgefüllt. 1555 Liter Apfelsaft waren es schließlich.

Die Kanister werden zum Preis von jeweils 7,50 Euro für 5 Liter verkauft .  Wenn Sie Appetit auf Apfelsaft haben, in dem auch unsere wild und ungespritzt gewachsenen Äpfel drin sind, nur zu: Sie bekommen ihn bei

Christina Gehrke in Ostercappeln, Telefon 0171/5666505.

Der Erlös kommt der Nachmittagsbetreuung an der Ludwig-Windthorst-Schule und der offenen Jugendarbeit in Ostercappeln zugute.

3. Oktober 2011 at 13:01 Hinterlasse einen Kommentar


Richtungswechsel Ebook und Taschenbuch

Tagebuch

Zufall/ Synchronizität

Das kann doch kein Zufall sein - als Taschenbuch und jetzt als Ebook

Spaziergang als Ebook

Schreiben Sie Ihre Biografie oder interviewen Sie Ihre Verwandten!

Spaziergang als TaBu

Auch ein schönes Geschenk!
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