Archive for 8. Oktober 2011

Kultur 2: Ausstellung Bernd Spriewald in Bad Essen

Im Schafstall Bad Essen wurde gestern eine neue Ausstellung eröffnet:

Bernd Spriewald, Randfiguren

Gemälde und Zeichnungen

Bernd Spriewalds Bilder erzählen hintersinnige Geschichten, bitterbös und voll hintergründigem Humor.

Ein Bild aus der Ausstellung trägt den  herrlichen Titel „Männer, die bereit sind, ihr Bestes zu geben“ – na, machen Sie sich selbst ihre bösen oder – wenn Sie ein Mann sind – auch selbstkritischen Gedanken dazu:

(Bildquelle: Website von Bernd Spriewald)

Es lohnt sich, die Website von Bernd Spriewald zu besuchen, dort finden Sie viele Bilder und Grafiken, seine Biografie und natürlich seine Adressdaten. Er wohnt in Petershagen an der Weser.

Hier lesen Sie einen Artikel von Christa Bechtel in der Neuen Osnabrücker Zeitung über die Ausstellung: Ankündigung Spriewald NOZ

Und den Bericht über die Vernissage lesen Sie hier: Spriewald. Schafstall Bad Essen 2011

Bilder von der Vernissage finden Sie in ein paar Tagen auf der Website des Schafstalls Bad Essen unter dem Stichwort „Vernissagen“ .

Ach ja – kaufen können Sie die Bilder der Ausstellung natürlich auch!

Ausstellungsdauer: 08. Oktober 2011 – 20. November 2011
Öffnungszeiten: täglich 15:00 – 18:00 Uhr,  außer montags

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8. Oktober 2011 at 14:33

Kultur 1: Film „Das weiße Band“

Anfang dieser Woche lief in der ARD der preisgekrönte Film „Das weiße Band – eine deutsche Kindergeschichte“ von Michael Haneke. Er gewann 2009 die „Goldene Palme“ bei den Filmfestspielen in Cannes.

Der Film spielt Anfang des 20. Jahrhunderts kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges in der bedrückenden Atmosphäre eines norddeutschen Dorfes. Rigide „fromme“ Erziehungsmethoden, geheimnisvolle Überfälle auf Kinder, Verschwinden von Dorfbewohnern … nein, dies ist kein Krimi, sondern eine faszinierende  Sozialstudie.

In einer Großstadt aufgewachsene Freunde, mit denen ich über diesen Film sprach, meinten, das sei ja nun alles lange her. Aber ich, in einem Dorf in Norddeutschland aufgewachsen, erkenne doch vieles wieder – bis in die fünfziger Jahre hinein war die dörfliche Atmosphäre im Emsland in vielem ähnlich wie in diesem Film. Und das Bewußtsein „Dresche“ vom Vater zu kriegen, wenn man nicht „artig“ war, oder „Haue“ angedroht zu bekommen – das war für viele Kinder damals noch Alltag. Die liebevolle Zärtlichkeit dagegen, die meine Geschwister und ich zu Hause erfuhren, war im Vergleich zu vielen anderen Familien etwas sehr Besonderes.

Welch einen Umbruch dann die sechziger und siebziger Jahre bedeuteten, begreift man anschaulich, wenn man diesen Film ansieht! Wenn Sie sich für die Hintergründe des Films interessieren:

Ausführliche Informationen finden Sie bei Wikipedia

Im Moment (vermutlich bis incl. 9. Oktober) können Sie den Film noch in der ARD-Mediathek sehen. Aber nur von 20.00 Uhr  bis 6.00 Uhr. Denn: „Diese Sendung ist für jugendliche unter 12 Jahren nicht geeignet“, heißt es auf der Website der ARD.  Auch heute noch erfahren viele Kinder häusliche Gewalt und falsch verstandene“Erziehung“. Aber sehen dürfen sie diesen Film nicht …

Der Film hat Überlänge und berührt tief. Nehmen sie sich also Zeit dafür. Klicken Sie hier:

Link ARD Mediathek „Das Weiße Band“

Und wenn sie nicht so viel Zeit haben oder der Film in der ARD- Mediathek nicht mehr zu sehen ist, schauen Sie sich den Filmausschnit bei youtube an:

Und zu guter Letzt: Es gibt den Film auch auf DVD

8. Oktober 2011 at 13:48


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