Archive for Januar, 2012

Ziemlich beste Freunde – die wahre Geschichte dahinter

Heute sahen wir im Kino den Film „Ziemlich beste Freunde“, der tatsächlich besser ist als alles, was ich vorher darüber las. Jedenfalls war die Wimperntusche hinterher verschmiert. Auch vom Lachen. Sehr berührend und doch kein Gefühlskitsch, sehr Mitleid-los im besten Sinne, dafür normal und liebevoll ( im Kontrast dazu beschämend  die Mitleid-triefenden anderen Bewerber für die ausgeschriebene Stelle als Alltagshelfer eines Querschnitt-Gelähmten).

Was ich vorher nicht wusste und erst durch den Nachspann erfuhr: Die Geschichte hat einen realen Hintergrund.

Hier ist ein Interview mit Philippe Pozzo di Borgo, dessen Geschichte der Film erzählt:

Die Geschichte hinter dem Film können sie hier lesen: Die Wahrheit über die ziemlich besten Freunde

Und hier sehen Sie den Trailer für den Kino-Film:

Und für die, die noch mehr über den Film wissen wollen: Hier eine ziemlich gute Filmkritik

Advertisements

15. Januar 2012 at 19:31 Hinterlasse einen Kommentar

Was treiben Bücher nachts, wenn keiner zuschaut?

Diesen Link habe ich vor einigen Tagen auf Facebook gefunden. Bücher haben tatsächlich ein Eigenleben, jetzt wissen wir es!

„Fatum suum habent libelli“ haben wir vor langer Zeit im Latein- Unterricht gelernt (schönen Gruß an Herrn Felthaus! Muss schon ein guter Unterricht gewesen sein, zumindest erinnerte ich mich an ein Sprichwort dieser Art. Aber dann zur Sicherheit noch mal gegoogelt)

Hier also der Film:

Gilt das nur für Buchläden oder auch für private Bücherregale?

13. Januar 2012 at 14:40 Hinterlasse einen Kommentar

Wilhelm Busch – nicht nur lustig

Heute vor 104 Jahren starb Wilhelm Busch. Woran denken Sie bei seinem Namen? Richtig, „Max und Moritz“, „die fromme Helene“ und allerlei lustige Verse und Bilder.

Dass er auch an der Kunstakademie Düsseldorf, an der Akademie der schönen Künste in Antwerpen und an der Akademie der schönen Künste in München studierte, ist nicht so bekannt.

Hier eines seiner Gemälde mit einer ländlichen Szene:

Einfach war sein Leben nicht. Schon mit 9 Jahren musste er sein Elternhaus verlassen, weil nach der Geburt eines Bruders nicht mehr genug Platz war. Er wurde zu einem Onkel gegeben. Was uns heute grausam erscheint, war jahrhundertelang auf dem Land durchaus üblich. Auch einer meiner Onkel, das achte Kind dieser Familie, wurde zu Verwandten gegeben, die keine eigenen Kinder hatten. Dieses „praktische“ Denken hinterließ tiefe Spuren …

Später litt Wilhelm Busch lange an Typhus.

Wilhelm Buschs Lebensweisheit zeigte sich auch in vielen bissigen Sprüchen (die sich mancher Politiker noch mal durchlesen sollte), beispielsweise in diesem hier:

„Wenn einer, der mit Mühe kaum

gekrochen ist auf einen Baum,

Schon meint, daß er ein Vogel wär,

So irrt sich der.“

(aus: Hernach (1908) – Der fliegende Frosch)

Einen kurzen Überblick über Wilhelm Buschs Leben bekommen Sie hier .

Für einen längeren Überblick führt natürlich kein Weg an Wikipedia vorbei

Und wenn Sie sich noch intensiver mit Wilhelm Busch befassen möchten: noch nie war es so einfach, die Werke dieses vielseitigen Künstlers über „Max und Moritz“ hinaus kennenzulernen.

Sie können viele seiner Bücher, auch seine Autobiografie, kostenlos als Ebook herunterladen,

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Nicht vergessen: „Hab Sonne im Herzen, ob´s stürmt oder schneit  …“

 

 

9. Januar 2012 at 11:13 Hinterlasse einen Kommentar

Ratzefummel

Letzte Woche von einer Kollegin geschenkt bekommen: Den „Ratzefummel“ mit dem Slogan: „Kleine Sünden einfach wegradieren“.

Der liebe Gott hat  ja bekanntlich Humor. Ich habe Ratzinger während meines Studiums in Tübingen erlebt. Ob er auch Humor wie sein oberster Chef hat?

Das Bild stammt von der Website  http://www.ratzefummel.eu/

7. Januar 2012 at 17:43 Hinterlasse einen Kommentar

Die guten Vorsätze zum neuen Jahr

Nein, keine Angst, das wird kein weiterer Artikel zum Lieblings-Thema des Jahresanfangs. Es gibt doch schon einige gute Texte dazu. Einer ist auf der Seite jetzt.de in der „Süddeutschen Zeitung“ zu lesen: „Die Wahrheit über den Neuanfang“ .

Die Zielgruppe ist zwar jünger, aber die Inhalte betreffen jedes Alter. Ein Vorsatz, über den im Artikel geschrieben wird, ist das Tagebuchschreiben. Da hätte ich natürlich einen Tipp für Sie

Wer überlegt, im neuen Jahr seinem Leben eine neue Richtung zu geben, kann bald mein Ebook zum Thema lesen. Ich überarbeite mein vor ein paar Jahren im Kösel Verlag erschienenes Buch „Wer immer geradeaus geht, kommt nicht weit. Dem Leben eine neue Richtung geben„.

(Sie raten schon meinen Vorsatz: meine Website aktualisieren. Als mein Computer eine neue Festplatte bekam, wurde mein Website-Programm gelöscht, und ich muss jetzt erst geduldig wieder alles aufbauen … haben Sie also bitte auch Geduld mit mir)

3. Januar 2012 at 17:19 Hinterlasse einen Kommentar

Nur zur Erinnerung …

Schwer vorzustellen, aber so sah es ungefähr vor einem Jahr draußen aus:

Den Regen mal anders sehen: Ist es nicht herrlich, dass wir nicht Schnee schippen müssen? (Das nennt man auf neu-therapeutisch „Reframing“)

3. Januar 2012 at 14:38 Hinterlasse einen Kommentar

Weihnachten und Jahreswechsel

Längere Blogpause. Es gab – wie bei allen, die ich kenne – vor den Feiertagen und vorm Jahreswechsel viel zu erledigen. Schönes wie Geschenke verpacken, Lästiges wie Steuerkram.

Heiligabend bauten wir den großen Baum auf,  hinzu kamen Nachbarskinder, bei denen das Christkind nebenan ungestört die Bescherung vorbereiten musste.

Mit ihnen konnte ich in diesem Jahr endlich wieder „Peterchens Mondfahrt“ gucken. Die Version von 1959. Natürlich schwarz-weiß. Der WDR hatte damals eine ganz entzückende Fassung inszeniert, die mich schon als Kind begeisterte, wenn ich mit meinen Geschwistern „Wir warten aufs Christkind“ gucken durfte. Vor einigen Jahren wurde sie im Fernsehen wiederholt, ich nahm sie auf Video auf. Aber beim Überspielen von Video auf DVD gab es Murks. So fehlte mir beim beim vorletzten Weihnachtsbaum-Schmücken das vertraute Ritual. Da bin ich Klein-Lieschen, nicht die erwachsene Frau Dr. Mardorf.

Im Internet gibt es ja sehr hilfsbereite Menschen, und so hatte ich an diesem Weihnachten endlich wieder eine Kopie dieses Films. (Bei  der Suche stellte ich übrigens fest, dass sehr viele Menschen genau diese Version von Peterchen Mondfahrt suchen und sich wundern, dass der WDR den Film nie mehr wiederholt. Wo doch sonst jeder Sch… über die Feiertage wiederholt wird. Aber immerhin gibt es (Ergänzung von Stand 2015) diesen Film jetzt wieder auf DVD zu kaufen.

Die Nachbarskinder waren genauso fasziniert wie ich. Schwarz-Weiß stört gar nicht, nicht mal die Kinder, die mit Farbe aufgewachsen sind. Die Inszenierung ist bis in die Details so zauberhaft, so sorgfältig, dass ich auch beim wiederholten Anschauen Neues entdecke. Peterchens MondfahrtWas mir vor allem auffiel: Ich konnte alle Schauspieler blendend verstehen. Während ich zunehmend bei modernen TV- Filmen Probleme habe, die Texte zu hören. Ich war schon kurz davor, zum Hörgeräte- Akustiker zu gehen 😉

Siehe da: Etliche meiner Freunde beklagen das gleiche Problem. Obwohl es ihnen (mir auch) sonst auf der Welt oft zu laut ist. Liegt es daran, dass immer öfter nicht mehr im Studio gedreht wird? Liegt es daran, dass die Sprach- Ausbildung bei Bühnen-Schauspielern, die ohne Mikro arbeiten, vielleicht anders ist?

Silvester hatten wir Besuch zu Hause, jeder trug etwas zur Gestaltung des Abends bei, kleine köstliche Kunstwerke. Beim Feuerwerk in der Nachbarschaft wurde Lucy hundetypisch etwas unruhig, aber Bachblüten- Notfalltropfen halfen ihr. (Ja, ja, ich weiß, ist alles Hokuspokus mit den Notfalltropfen – aber erstaunlich finde ich es doch, dass die bei einem Tier gegen Gewitter- und Böller-Ängste helfen. Da gibt´s ja wohl keinen Placebo-Effekt. Leckerchen pur haben diesen Effekt jedenfalls nicht)

Und nun:

Ich wünsche Ihnen und Euch ein wunderbares neues Jahr-

I wish all my friends a Happy New Year!

2. Januar 2012 at 12:12 Hinterlasse einen Kommentar


Richtungswechsel Ebook und Taschenbuch

Tagebuch

Zufall/ Synchronizität

Das kann doch kein Zufall sein - als Taschenbuch und jetzt als Ebook

Spaziergang als Ebook

Schreiben Sie Ihre Biografie oder interviewen Sie Ihre Verwandten!

Spaziergang als TaBu

Auch ein schönes Geschenk!
Januar 2012
M D M D F S S
« Dez   Feb »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Archive

Feeds