Tagebuch für Koma-Patienten

14. Januar 2015 at 19:13

Eine besondere Form des Tagebuchs haben Pflegende der Intensivstation des Marienhospitals Osnabrück entwickelt: Während ein Patient im Koma liegt, schreiben sie und Angehörige für ihn Tagebuch und helfen ihm oder ihr so, die „fehlende“ Zeit mit Leben zu füllen. Für die MitarbeiterInnen ist das mit erheblichem Mehraufwand verbunden, und man kann ihnen gar nicht genug danken, dass sie sich in ihrer schweren Arbeit auf der Intensivstation dafür die Zeit nehmen. Angehörigen gibt es die Möglichkeit, ihre Traurigkeit und Sorge konstruktiv zu bewältigen. Und für den Kranken ist es eine große Hilfe, wieder zu sich zu finden und „heil“ zu werden.
Ich lag einmal mehrere Tage in einem leichten Koma, nahm einiges wahr, konnte es aber nicht deuten und war verzweifelt und verwirrt. Meine Familie wusste, wie wichtig mir Erinnerungen sind, als Psychologin, aber auch persönlich, und so machten sie in dieser Zeit, in der ich „weg“ war, einige Fotos und kleine Filme. Damit halfen sie mir später, die Lücken zu füllen.

In diesem Artikel lesen Sie mehr über das wunderbare Projekt, das hoffentlich viele Nachahmer in anderen Kliniken findet. Auch hier wird darüber berichtet.

pflegetagebuch Niels-Stensen-KlinikenSie stellten das Pflegetagebuch vor:

Gabi Rautenstrauch, Sylvia Hofmann und Sascha Borgelt (von links)

Foto: Niels-Stensen-Kliniken

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