Posts filed under ‘Lebensgenuss’

Gartenfreude

Ich war eine Weile recht still hier, das Gesundwerden dauerte ein bißchen  länger.

Und jetzt werden wieder die Stapel auf dem Schreibtisch abgearbeitet, und in der Pause genieße ich die Natur. Der Gang durch unseren Garten ist jetzt für mich eine große Freude. (Danke an meinen lieben Mann, der alles so liebevoll pflegt).

Die erste Zucchini (der erste Zucchino?) ist da, der Rosenbogen strahlt gegen den blauen Himmel, eine samtige Rose ist so schön, dass man sie streicheln möchte, und in unserem wilden Blumenbeet, das wir für die Insekten angelegt haben, wimmelt und brummt es. Manchmal lassen sich zwei Hummeln gleichzeitig auf einer Blüte nieder. Stundenlang könnte ich da schauen.

#Dankbarkeit

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8. Juni 2015 at 12:41

Die spinnen, die Finnen!

In Finnland soll Schreiben mit der Hand ab 2016 nicht mehr im Lehrplan stehen – statt desssen soll Tastaturschreiben gelehrt werden. Zumindest steht das in einem Artikel der Helsinki Times. (Klick zum Link)

Falls diese Entscheidung stimmt, halte ich sie für totalen Blödsinn. Entschuldigung, da fallen mir keine feinsinnigen Formulierungen ein, psychologisch geschulte schon gar nicht. Es reicht der gesunde Menschenverstand, um eine solche Entscheidung für einen Rückschritt zu halten.

Ja, es ist sinnvoll, wenn Schulkinder das Schreiben auf der Tastatur routinemässig lernen. Das hat meine Generation leider nicht erlebt, und auch ich wurschtele nach mehreren Büchern immer noch mit einem eigenen Acht-Finger-System über die Tasten. Ich habe mehrere Kurse besucht, aber der Alltag erforderte immer zügiges Schreiben, und da blieben die ASDF-JKLÖ-Übungen auf der Strecke. Ja, ich finde es sehr wichtig, dass an allen Schulen früh das Tastaturschreiben gelehrt wird.

Aber deshalb diese grundlegende kulturelle Fähigkeit des handschriftlichen Schreibens einstampfen? Es gibt mehrere Untersuchungen, die die Wichtigkeit der Entwicklung der Feinmototik durch Handschrift belegen (Hab jetzt leider keine Zeit, sie rauszusuchen). Aber welche eine Verarmung überhaupt: Keine Liebesbriefe mehr, an denen man sich noch nach Jahren erfreut, keine Zettelchen auf dem Küchentisch mehr, wenn man nach Hause kommt, keine schnellen Notizen auf dem Block, und kein #Tagebuchschreiben mehr? Die spinnen, die Finnen!

Wenn Sie noch mehr darüber lesen möchten, hier ist eine interessante Stellungnahme. Und hier ist die Website der Initiative Schreiben e.V., die sich für die Handschrift engagiert.

3. Dezember 2014 at 19:49

Rosen überall

Am Wochenende war hier in Bad Essen auf Schloss Ippenburg wieder das Gartenfestival, in diesem Jahr mit dem Thema Rosen. Wir haben hier in unserem Garten unser eigenes Rosenfestival.

Rosen blauer Himmel m.W._1024x768

Rosenbogen m.W._582x768

Ganz besonders liebe ich die Rose de Resht mit ihrem wunderbaren Duft, den ich am liebsten in den Winter retten möchte.

Rose de Resht m.W.

Und genau das habe ich in den letzten Tagen gemacht: mit Rosenmarmelade. Das geht ganz einfach, schmeckt herrlich (nicht nur zu Brotaufstrich, auch zu Ziegenkäse) und duftet über Monate.

Das wollen Sie auch, bevor die Rosen verblühen? Ganz einfach:

Ungespritzte duftende Rosen morgens pflücken (keine gute Idee, das im Park zu tun!). Nur frische Blätter, keine angewelkten!

Die Rosenblätter abschütteln, auf Insekten überprüfen (Blattläuse mögen zwar Protein liefern, haben aber nichts in Marmelade zu suchen). Dann die Blätter abzupfen.

1 Liter Wasser abmessen. Die Hälfte davon zusammen mit drei bis vier Handvoll Rosenblättern mit dem Pürierstab oder Mixer pürieren.

Das restliche Wasser zufügen, Saft von 1-2 Zitronen, 1 kg. Gelierzucker dazu.

Und jetzt zubereiten wie auf der Zuckerpackung angegeben.

Und so sieht das Ergebnis aus:

Rosenmarmelade Gläser

Ein Etikett bekommen die Gläser noch. Mit Foto von ihren eigenen Rosen.

Genießen Sie den Sommer!

23. Juni 2013 at 19:20 Hinterlasse einen Kommentar

Konzert im TPZ Lingen

Am letzten Wochenende hatten wir das Vergnügen, das Konzert von Laura Freisberg und Petar Sokacic im TPZ Lingen anläßlich der Vorstellung ihrer CD „Make me a picture of the sun“ mit Songs nach Texten von Emily Dickinson zu besuchen. Schöne Atmosphäre im TPZ, tolle Musik, interessante Erklärungen über Hintergründe einiger Gedichte in Emily Dickinsons Leben. Wieder einmal Dankbarkeit dafür, wie viele Möglichkeiten uns Frauen in der westlichen Welt mittlerweile offenstehen.

Je öfter ich die CD höre, um so mehr Feinheiten entdecke ich. Die Kompositionen von Petar Sokacic und der Gesang von Laura Freisberg treffen die Stimmungen in Emily Dickinson´s Gedichten wunderbar. Einige sind richtige Ohrwürmer (z.B. „yesterday is history“).

Hier können Sie einen Ausschnitt aus dem Konzert sehen und hören:

Die CD ist auch ein schönes Geschenk für sich selbst und für andere. Hier können Sie sie bestellen

24. März 2013 at 19:48 Hinterlasse einen Kommentar

Fälscherwerkstatt im Rathaus?

Na, na, na – es ist ganz harmlos und sogar erfreulich: Im Rathaus Bad Essen wurde die erste Ausstellung dieses Jahres eröffnet, die von einer Kinderwerkstatt der Kunstschule gestaltet wurde. In dem Kurs ging es darum, das Typische in den Arbeiten verschiedener Künstler zu erfassen und auf eigene Weise nachzubilden. Ehrliche Fälschungen also!

Plakat Fälscherwerkstatt 2013

Bürgermeister Harmeyer und Iris Nepke von der Kunstschule, die auch das Plakat gestaltet hatte,  sprachen einleitende Worte, und Susanne Deutschmann, die den Kurs geleitet hatte, führte zusammen mit den engagierten Kindern in die Ausstellung ein.

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Heute erschien im Witttlager Kreisblatt/Neue Osnabrücker Zeitung ein Artikel über die Ausstellung, in dem Sie mehr erfahren. (Klick)

Und wenn Sie die Arbeit der Kunstschule unterstützen wollen, werden Sie doch Mitglied 😉 !

Im neuen Programm finden Sie auch etliche Angebote für Erwachsene:

Programm Kunstschule Bad Essen Sommer 2013

23. Februar 2013 at 20:24 Hinterlasse einen Kommentar

Eine gute Idee: ein öffentlicher Bücherschrank in Bad Essen

Da ist Bad Essen schneller als so manche  Großstadt: gerade wurden mit Hilfe eines Sponsors an zwei Stellen im Ort öffentliche Bücherschränke aufgestellt (vor der Apotheke in der Lindenstraße und in Lintorf). Was das ist? Sieht ähnlich aus wie eine Telefonzelle mit Regalen, an zwei Seiten sind Glastüren, und jeder kann ein Buch oder mehre Bücher hineinstellen. Und jeder kann sich kostenlos Bücher mitnehmen. Also auf gut neumodisch eine „Win-Win-Situation“: Jeder hat etwas davon. Derjenige, der Bücher abgeben möchte genauso wie der, der nicht viel Geld für Bücher ausgeben kann oder will oder einfach ein leidenschaftlicher Bücherstöberer ist.

Direkt neben dem Bücherschrank stehen übrigens zwei Bänke, so dass man bei schönem Wetter auch in Ruhe stöbern kann.

Als Autorin habe ich natürlich durchaus Interesse daran, dass Bücher gekauft werden und dass es weiter Buchhandlungen gibt. Als Leserin aber freue ich mich über jedes Buch, das meinen Weg kreuzt. Und ich denke, dass die Möglichkeit, kostenlos Bücher zu entdecken, bei vielen Menschen auch Interesse an weiteren Büchern nach sich zieht.

Schon länger gibt es in den USA die Bewegung der „little free libraries“ (kleine öffentliche Büchereien), wo Privatleute vor ihren Häusern liebevoll und phantasievoll gestaltete Bücherhäuschen aufbauen.

Im Blog „Bücherkinder“ von Stefanie Leo können Sie den Bau einer solchen „Vorgartenbibliothek“ nachverfolgen. Hier ein Foto von

Bullerbü(cher) – die kleine rote Vorgartenbibliothek

Sehr gelungen, finde ich. Danke an Stefanie Leo für die Erlaubnis, dieses Foto in meinem Blog zu verwenden!

Wenn Sie nicht so viel Basteltalent haben oder in einer sehr stillen Gegend wohnen, können Sie ja in Ihrer Nähe nach einem öffentlichen Bücherschrank suchen. Hier finden Sie  eine ausführliche Liste. Oder Sie setzen sich mit Ihrer Gemeinde in Verbindung und schlagen ein solches Projekt vor.

Nachtrag fünf Jahre später: Leider benutzen etliche Zeitgenossen den Bücherschrank zum Entsorgen uralter zerlesener vergammelter Bücher, die wirklich niemand mehr zu Hause haben will. Dafür gibt es Altpapiertonnen …

19. November 2012 at 16:34 6 Kommentare

Anpassung und Fortschritt

Im Moment genieße ich unseren Garten sehr und bin dankbar, in einer Kleinstadt zu leben. Bei uns gibt es gelegentlich am Teich dieses herrlich erfrischende Bild zu sehen:

Perfekte Anpassung an Umstände, die man sowieso nicht ändern kann!

Fortschritt: Ich habe in den letzten Tagen das Manuskript meines Buches „Richtungswechsel. Das Leben, das zu Ihnen passt“ umformatiert für CreateSpace, das Print-on-Demand-Verfahren von amazon. In einigen Tagen wird das Buch dort als Druckversion erhältlich sein. Nach Bestellung wird es innerhalb von 2 Tagen geliefert (ich habe das mit anderen CreateSpace-Produkten getestet, es klappt). Ich halte Sie hier auf dem Laufenden, wenn es so weit ist.

Für die, die nicht warten wollen: Die ebook-Version ist schon lieferbar (und läuft recht gut!)

Falls Sie damit liebäugeln, selbst ein Buch zu veröffentlichen: Einen ersten Eindruck vom Vorgehen mit Create Space bekommen Sie im Blogbeitrag von Daniel Morawek oder bei Wolfgang Meilenstein

21. August 2012 at 16:51 Hinterlasse einen Kommentar

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