Posts filed under ‘Tagebuchschreiben’

Neuigkeitenbrief des Deutschen Tagebucharchivs

Das Tagebucharchiv hat mir vor einiger Zeit erlaubt, die Neuigkeitenbriefe in mein Blog einzubinden. Der aktuelle Brief ist voll mit interessanten Informationen, Veranstaltungen, Forschungsprojekten … seht selbst!

 

 

 

 

 

Hier könnt Ihr den Brief herunterladen.

2018. Dezember. DTA-Neuigkeitenbrief_04-2018_14.12-1

Und falls Ihr selbst ihn gern abonnieren möchtet: Bitte sehr:

Neuigkeitenbrief Tagebucharchiv

 

 

Advertisements

15. Dezember 2018 at 12:28

Neuigkeitenbrief des Tagebucharchivs Emmendingen

Das Deutsche Tagebucharchiv in Emmendingen sammelt seit 20 Jahren Tagebücher und Briefe und bereitet sie mit Hilfe vieler Ehrenamtlicher so auf, dass sie für Forschung nutzbar sind. Verschiedene Veranstaltungen zeigen regelmäßig auf, wie wichtig dieser lebendige Einblick in die Alltagskultur früherer Jahre ist. Auch ich hatte schon zwei Mal das Vergnügen, dort aktiv zu werden: Einmal mit einer Lesung aus meinem Buch über das Tagebuchschreiben, zum anderen bei einem Workshop zum Thema „Kreatives Tagebuchschreiben“ im Rahmen der Emmendinger Autobiographietage.

Sie können sich über die vielfältigen Aktivitäten des Tagebucharchivs auf der Website informieren: www.tagebucharchiv.de.

Und Sie können für einen jährlichen Beitrag Mitglied werden. Damit unterstützen Sie die Arbeit des Tagebucharchivs, und Sie bekommen kostenlos den Newsletter und den Neuigkeitenbrief zugeschickt. Hier finden Sie alle Informationen dazu.

Das Tagebucharchiv hat mir erlaubt, den aktuellen Neuigkeitenbrief in mein Blog zu stellen, damit Sie sich diesen direkt herunterladen können. Vielen Dank dafür!

Aktueller Neuigkeitenbrief März 2018  

 

27. März 2018 at 11:03

Tagebuch und Geheimnis – ein Cartoon

Vor einigen Tagen sah ich diesen klugen und witzigen Cartoon von D. Rabenau in unserer Tageszeitung. Ich bewundere das, wie er mit wenigen Worten und Bildern komplexe Situtionen erfasst. Und ich bedanke mich sehr herzlich, dass Herr Rabenau mir erlaubte, diesen Cartoon zu verwenden.

Rabenau TagebuchQuelle : Neue Osnabrücker Zeitung

In meinem Buch über das Tagebuchschreiben gibt es ein Kapitel über Intimität und Geheimnis. Das hat der Knilch natürlich nicht gelesen 😉

14. Februar 2016 at 18:37

Die spinnen, die Finnen!

In Finnland soll Schreiben mit der Hand ab 2016 nicht mehr im Lehrplan stehen – statt desssen soll Tastaturschreiben gelehrt werden. Zumindest steht das in einem Artikel der Helsinki Times. (Klick zum Link)

Falls diese Entscheidung stimmt, halte ich sie für totalen Blödsinn. Entschuldigung, da fallen mir keine feinsinnigen Formulierungen ein, psychologisch geschulte schon gar nicht. Es reicht der gesunde Menschenverstand, um eine solche Entscheidung für einen Rückschritt zu halten.

Ja, es ist sinnvoll, wenn Schulkinder das Schreiben auf der Tastatur routinemässig lernen. Das hat meine Generation leider nicht erlebt, und auch ich wurschtele nach mehreren Büchern immer noch mit einem eigenen Acht-Finger-System über die Tasten. Ich habe mehrere Kurse besucht, aber der Alltag erforderte immer zügiges Schreiben, und da blieben die ASDF-JKLÖ-Übungen auf der Strecke. Ja, ich finde es sehr wichtig, dass an allen Schulen früh das Tastaturschreiben gelehrt wird.

Aber deshalb diese grundlegende kulturelle Fähigkeit des handschriftlichen Schreibens einstampfen? Es gibt mehrere Untersuchungen, die die Wichtigkeit der Entwicklung der Feinmototik durch Handschrift belegen (Hab jetzt leider keine Zeit, sie rauszusuchen). Aber welche eine Verarmung überhaupt: Keine Liebesbriefe mehr, an denen man sich noch nach Jahren erfreut, keine Zettelchen auf dem Küchentisch mehr, wenn man nach Hause kommt, keine schnellen Notizen auf dem Block, und kein #Tagebuchschreiben mehr? Die spinnen, die Finnen!

Wenn Sie noch mehr darüber lesen möchten, hier ist eine interessante Stellungnahme. Und hier ist die Website der Initiative Schreiben e.V., die sich für die Handschrift engagiert.

3. Dezember 2014 at 19:49

Tagebuchschreiben, Jogi Löw, Weltmeisterschaft und Emma

Puh, da kommt einiges zusmmen in der Überschrift, was? Also der Reihe nach:

In der letzen Woche gab es in der WELT einen Artikel über das #Tagebuch von Jogi Löw: Trainer-Notizen – Joachim Löw verewigt sein Seelenleben im Tagebuch  .  Ja, Sie lesen richtig: Der Mann schreibt Tagebuch, und er nutzt es auch, um seine Arbeit zu strukturieren und zu reflektieren.Im Schreiben kann man eben gut nachdenken!

Und in diesem Artikel, der übrigens auf der Sport-Seite erschien, werde auch ich unsportliche Psychologin erwähnt, welche Ehre!

Seit dem Finale gestern sieht es so aus, als seien seine Tagebuch-Notizen durchaus klug gewesen ;-). Tagebuchschreiben ist eben nicht nur was für feinsinnige Seelenwühler, sondern ist auch für handfeste Lebensfragen hilfreich.

Und heute bejubelt die Zeitschrift #EMMA, die nicht als Freundin harter Männer bekannt ist, den „neuen Mann“ verkörpert durch Jogi Löw. Tja, dieser „neue Mann“ schreibt Tagebuch!

Überschrift des Artikels: Warum hat Angela Merkel den Jogi Löw nicht geküsst?

Manches muss eben ein Geheimnis bleiben …

 

 

 

14. Juli 2014 at 10:56

Tag des Tagebuches 2014

Der 12. Juni wurde zum Tag des Tagebuchs ernannt, weil dies der Geburtstag von Anne Frank war. Viele junge Menschen, darunter auch ich mit 13 Jahren, wurden durch sie zum Tagebuchschreiben animiert. Von meinen Recherchen und vielen Leserbriefen weiß ich, dass viele bis heute schreiben, aber auch, dass viele es irgendwann aufgaben, es einfach einschlafen ließen. Von denen, die mir schreiben, bedauerten es etliche.

Auch mir geht es oft so, dass ich „eigentlich“ keine Zeit zum Tagebuchschreiben habe, aber ich versuche, wenigstens für jeden Tag einige Notizen zu machen. Ich finde das Leben intensiver, wenn die Tage nicht wie eine Wolke dahinschweben, sondern auch später noch greifbar sind. Erinnerungen helfen mir,  mich in meinem Leben zu Hause zu fühlen, nicht nur heute, sondern eingebettet in den Strom meines Lebens, der sich aus vielen Quellen, Einflüssen, Gedanken, Gefühlen, Träumen und Erlebnissen speist. In meinem Buch über das Tagebuchschreiben habe ich viele Aspekte davon beschrieben.

Heute ist im Münchner Merkur ein großartiger Artikel von Verena Usleber über das Tagebuchschreiben. Der Titel ist „Mein Lebensarchiv“. Unter anderem wurde auch ich interviewt, und im Umfeld des Artikels machte ich auch noch eine nette Bekanntschaft.

Hier können Sie ihn online lesen

Hier finden Sie den Artikel  als pdf-Datei:  mein-lebensarchiv.Münchner Merkur 12.Juni 2014

Die Hamburger können heute zum Diary Slam gehen. Auszug aus der Ankündigung:

„Der „wohl witzigste Slam überhaupt“ (Hamburger Morgenpost) wird 3 Jahre alt!
Und lädt ein zu einem „Best-of-Slam“auf ganz großer Bühne: Hartgesottene Diary-Slam-Größen aus Hamburg, Berlin und Stuttgart treten an und geben tiefe Einblicke in ihre eigene Jugend. Ein Abend voll wohliger Gänsehaut und schlimmer Déjà-vus.

Gefeiert wird außerdem das Erscheinen des Taschenbuch-Sammelbandes „Ich glaube, ich bin jetzt mit Nils zusammen. Das Beste aus wieder ausgegrabenen Jugend-Tagebüchern“ .“

Im Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde/Westfalen findet am 13. und 14. Juni eine Hommage an das Tagebuch statt, die TAGEBUCHTAGE. Aus der Ankündigung:

„Zwei Tage, sechs Tagebücher, sechs Fragezeichen. Auf den TAGEBUCHTAGEN am 13. und 14. Juni 2014 auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg widmet sich eine illustre Auswahl renommierter Künstler einer ebenso illustren Auswahl an Tagebüchern. Ein einmaliges Festival, bei dem Literatur auf Musik, Tanz, Theater und Performance trifft und die gelebte Zeit anderer zum Erlebnis wird!“

Das Programm sieht wirklich spannend aus.

Mehr darüber erfahren Sie hier.  Auch die Angaben für die Ticketbestellung finden Sie dort.

Auch die neue Psychologie Heute wiedmet sich dem Thema unter dem Titel „Schreiben entlastet die Seele“ 

Ich kann heute wieder etwas Schönes in mein Tagebuch schreiben: Heute bekomme ich Besuch von einem Freund, den ich seit fast 40 Jahren kenne.

Und Sie? Worüber schreiben Sie heute?

 

 

 

 

12. Juni 2014 at 09:48

Noch ein Tipp für einen Glücks-Vorrat: Das Erinnerungs-Glas

Nein, diese Idee stammt nicht von mir, ich habe sie selbst vor einiger Zeit im Internet gefunden und ausprobiert. Sie nehmen ein Glas oder eine schöne Dose für das ganze Jahr. Jeden Tag legen Sie einen kleinen Zettel hinein, auf dem Sie kurz notiert haben, was Sie an diesem Tag positiv erlebt haben, was Sie gern getan haben, worüber Sie sich gefreut haben, worüber Sie gelacht haben, welches Gespräch Ihnen besondere Freude gemacht hat. Da gibt es auch an einem noch so langweiligen Tag immer etwas, wenn Sie sich nur darauf besinnen. Schreiben Sie das Datum dazu.

Erinnerungs-Glas

Am besten legen Sie gleich einen kleinen Block und Stift neben das Glas. Und am Jahresende (oder immer, wenn Ihnen „ömmelig“ zumute ist), öffnen Sie das Glas und erinnern sich an schöne Momente.

Das ist auch ein gutes Gegengewicht für Menschen, die sowieso schon Tagebuch schreiben und sich immer wieder dabei ertappen, wie sie sich in ihrem Elend häuslich einrichten 😉

Suchen Sie schon mal ein großes leeres Glas und spülen Sie es gut aus. Zur Not kaufen Sie noch schnell vor Jahresende ein großes Glas Gurken, dessen Inhalt Sie Neujahr zum Kater-Frühstück anbieten ;-).

 

 

14. Januar 2014 at 14:48

Ältere Beiträge


Bücher Elisabeth Mardorf

Richtungswechsel Ebook und Taschenbuch

Tagebuch

Zufall/ Synchronizität

Das kann doch kein Zufall sein - als Taschenbuch und jetzt als Ebook

Spaziergang als TaBu

Auch ein schönes Geschenk!
Dezember 2018
M D M D F S S
« Aug    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  

Archive