Posts tagged ‘Energie’

Weihnachten und Jahreswechsel

Längere Blogpause. Es gab – wie bei allen, die ich kenne – vor den Feiertagen und vorm Jahreswechsel viel zu erledigen. Schönes wie Geschenke verpacken, Lästiges wie Steuerkram.

Heiligabend bauten wir den großen Baum auf,  hinzu kamen Nachbarskinder, bei denen das Christkind nebenan ungestört die Bescherung vorbereiten musste.

Mit ihnen konnte ich in diesem Jahr endlich wieder „Peterchens Mondfahrt“ gucken. Die Version von 1959. Natürlich schwarz-weiß. Der WDR hatte damals eine ganz entzückende Fassung inszeniert, die mich schon als Kind begeisterte, wenn ich mit meinen Geschwistern „Wir warten aufs Christkind“ gucken durfte. Vor einigen Jahren wurde sie im Fernsehen wiederholt, ich nahm sie auf Video auf. Aber beim Überspielen von Video auf DVD gab es Murks. So fehlte mir beim beim vorletzten Weihnachtsbaum-Schmücken das vertraute Ritual. Da bin ich Klein-Lieschen, nicht die erwachsene Frau Dr. Mardorf.

Im Internet gibt es ja sehr hilfsbereite Menschen, und so hatte ich an diesem Weihnachten endlich wieder eine Kopie dieses Films. (Bei  der Suche stellte ich übrigens fest, dass sehr viele Menschen genau diese Version von Peterchen Mondfahrt suchen und sich wundern, dass der WDR den Film nie mehr wiederholt. Wo doch sonst jeder Sch… über die Feiertage wiederholt wird. Aber immerhin gibt es (Ergänzung von Stand 2015) diesen Film jetzt wieder auf DVD zu kaufen.

Die Nachbarskinder waren genauso fasziniert wie ich. Schwarz-Weiß stört gar nicht, nicht mal die Kinder, die mit Farbe aufgewachsen sind. Die Inszenierung ist bis in die Details so zauberhaft, so sorgfältig, dass ich auch beim wiederholten Anschauen Neues entdecke. Peterchens MondfahrtWas mir vor allem auffiel: Ich konnte alle Schauspieler blendend verstehen. Während ich zunehmend bei modernen TV- Filmen Probleme habe, die Texte zu hören. Ich war schon kurz davor, zum Hörgeräte- Akustiker zu gehen 😉

Siehe da: Etliche meiner Freunde beklagen das gleiche Problem. Obwohl es ihnen (mir auch) sonst auf der Welt oft zu laut ist. Liegt es daran, dass immer öfter nicht mehr im Studio gedreht wird? Liegt es daran, dass die Sprach- Ausbildung bei Bühnen-Schauspielern, die ohne Mikro arbeiten, vielleicht anders ist?

Silvester hatten wir Besuch zu Hause, jeder trug etwas zur Gestaltung des Abends bei, kleine köstliche Kunstwerke. Beim Feuerwerk in der Nachbarschaft wurde Lucy hundetypisch etwas unruhig, aber Bachblüten- Notfalltropfen halfen ihr. (Ja, ja, ich weiß, ist alles Hokuspokus mit den Notfalltropfen – aber erstaunlich finde ich es doch, dass die bei einem Tier gegen Gewitter- und Böller-Ängste helfen. Da gibt´s ja wohl keinen Placebo-Effekt. Leckerchen pur haben diesen Effekt jedenfalls nicht)

Und nun:

Ich wünsche Ihnen und Euch ein wunderbares neues Jahr-

I wish all my friends a Happy New Year!

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2. Januar 2012 at 12:12

„Machtfaktor Erde“ – Dokumentation im ZDF

Viele Länder werden Opfer im „Beutezug des Klimawandels“. Claus Kleber vom ZDF und seine Co-Autorin Angela Andersen  haben eine zweiteilige Dokumentation “Machtfaktor Erde” gedreht. Der erste Teil war gestern und ist jetzt in der ZDF Mediathek zu sehen.
Der zweite Teil ist heute Abend, leider erst um 23 Uhr.

Hier ein kurzer Einstieg, aber es lohnt, die ganze Sendung anzusehen.

15. November 2011 at 14:18

Klimaschutz und Atomenergie

Im Handelsblatt steht ein interessanter Gastkommentar:

Top-Berater Rifkin rechnet mit der Nuklearindustrie ab

Jeremy Rifkin sieht das Ende des Atomzeitalters gekommen. Der Vorsitzende der Foundation on Economic Trends in Washington und Bestsellerautor hält die Nukleartechnik für ein gefährliches Relikt des vergangenen Jahrhunderts, räumt mit dem Irrglauben auf, Atomenergie könne einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und sieht die Welt an der Schwelle zur dritten industriellen Revolution stehen“. Lesen Sie den ganzen Kommentar auf der Website des Handelsblatts

16. März 2011 at 14:55

Geht´s nicht noch ein bisschen perverser?

Die offizielle englischsprachige Website des „Japan Atomic Industrial Forum“ hat ein gar herziges Titelbild (klicken sie aufs Bild, dann können sie die Details erkennen):

Eine grüne Welt mit grünem Baum, ein putziges weißes Tierchen im Schnee, überall ein blauer Himmel mit Schönwetter- Wölkchen.
Darunter der Spruch „Atomenergie ohne Kohlenwasserstoff- Emission trägt zur Prävention der globalen Erwärmung bei“. Und dann schließen sich all die Horrormeldungen an, zum Beispiel diese hier, in dem der genaue Status der einzelnen gefährdeten Reaktoren und ein ausgebrochenes Feuer beschrieben wird. Während ich dieses schreibe, höre ich in den Nachrichten, dass die Techniker das Gebäude verlassen müssen, und die Tagesschau schreibt auf iihrer Website:
„Japan steht an der Schwelle zum Super-GAU: Vier der sechs Reaktoren des AKW Fukushima I sind durch Explosionen und Feuer beschädigt, kochendes Wasser gefährdet abgebrannte Kernbrennstäbe, Radioaktivität wurde frei. Der AKW-Betreiber forderte laut Agenturbericht alle Mitarbeiter auf, das Gelände zu verlassen. „.
Ach, wenn Ihnen die armen Menschen in Japan leid tun oder wenn Sie gar Angst bekommen sollten – schauen Sie sich doch einfach das tröstliche Bild des japanischen Atomindustrie-Forums an!
Nein, noch perverser geht es nicht!
Über die beeindruckende Disziplin, mit der die japanische Bevölkerung sich in der Krise bislang verhält, die Vorzüge eines ziviliserten Verhaltenskodex und ausgehebelte Notfallpläne lesen Sie diesen Artikel in der NOZ von S. Lüddemann.
Das aktuelle Link der Neuen Osnabrücker Zeitung finden Sie hier

15. März 2011 at 16:20

Hab´ Sonne im Herzen

Energiesparen geht heute nicht. Ich brauche 3 helle Lampen im Büro, sonst wird es trübe in der Seele. Und für alle Fälle hilft der Blick in mein altes Poesie- Album. Da finde ich aus dem Jahr 1961 (ja, ja, so alt bin ich schon!) den Eintrag, der mein Herz immer wieder erfreut: Das Gedicht „Hab Sonne im Herzen“.
Vielleicht erhellt es ja auch Ihnen Ihren Freitag:


(Mit einem lieben Dank an meinen Bruder)

Da scheint die Sonne doch auch unterm Regenschirm, was?

11. Februar 2011 at 11:29

Schreib- Übung zum Thema „Innere Berufung“


Vielleicht geht es Ihnen auch so: Sie haben beruflich viel erreicht, spüren aber immer noch so ein nagendes Gefühl, immer noch nicht „angekommen“ zu sein. Sie haben viele Fortbildungen gemacht, spüren aber immer noch, dass das „Richtige“ nicht dabei war.

„Eigentlich“ sollten Sie zufrieden sein, da ist eine innere Stimme, die Ihnen fast ein schlechtes Gewissen macht. Ein schlechtes Gewissen, weil Sie nie zufrieden sind, und ein schlechtes Gewissen, weil Sie nicht längst etwas geändert haben.

Ich verspreche Ihnen nun keine Wunder, aber versuchen Sie es einmal mit dieser hilfreichen Übung :

Übung: Träume sortieren

Gehen Sie in Gedanken alle Ideen und Pläne durch, die Ihnen in früheren Jahren verlockend erschienen und auch die, die Sie jetzt noch reizvoll finden.

Sie wollten bis zum 30. Lebensjahr perfekt englisch und spanisch können? Sie wollten in den Bundestag? Sie wollten einen Beruf, in dem Sie viel von der Welt sehen? Sie wollten eine berühmte Künstlerin werden? Sie wollten in den Entwicklungsdienst gehen? Sie wollten mit Kindern arbeiten? Sie wollten ein altes Haus in Frankreich umbauen und in einem sonnigen Klima leben? Sie wollten selbstständig arbeiten, ohne Chef? Ja, ganz früher wollten Sie sogar „Filmschauspielerin“ sein? Und später bedauerten Sie es, dass Sie als Kind den Geigenunterricht abgebrochen haben? Sie würden gern noch Querflöte lernen? Sie möchten gern etwas tun, wo man ein handgreifliches Ergebnis hat? Sie wollten unbedingt ein Buch schreiben? Sie waren immer fasziniert von der Medizin? Manchmal denken Sie, Sie könnten wenigstens noch Heilpraktiker werden?

Schreiben Sie alle Punkte auf (am besten in ein Notizbuch) und lassen Sie einige Zeilen Platz dazwischen. Lassen Sie sich ruhig einige Tage Zeit und ergänzen Sie die Liste. Wenn Sie mögen und wenn es noch möglich ist, fragen Sie auch Ihre Geschwister, Eltern und alte Freunde aus verschiedenen Lebensphasen, an welche Ihrer früheren Eigenarten und Ideen sie sich noch erinnern. Sie werden überrascht sein, was andere an Ihnen wahrgenommen haben!

„Du hast doch mit 16 schon davon geträumt, mal in Amerika zu leben“! – „Du konntest doch nie genug bekommen von spannenden Geschichten“ – „Du hast damals schon immer so patente Ideen gehabt, wenn wir auf Klassenfahrt waren“ – „Ich dachte immer, Du wirst mal Lehrerin, Du konntest immer so gut erklären“ – „Du hattest doch immer irgendeine Handarbeit dabei“ -„Ich hab Dich immer um Deine tollen Bilder im Kunstunterricht beneidet“-  „Weißt Du nicht mehr, dass wir Dich damals immer Daniel Düsentrieb genannt haben? Ich hab´ nie verstanden, dass Du BWL studiert hast“.

Ergänzen Sie Ihre Liste um diese Punkte.

Dann schreiben Sie auf eine Karte die Worte „vorbei, vielleicht, hoffentlich, möglich, sicher“ in verschiedenen Farben.

Mit dieser Karte in der Hand gehen Sie nun Punkt für Punkt durch und notieren dahinter jeweils mit den farbigen Stiften, in welche Kategorie dieser Wunsch fällt.

Vorbei die Idee mit der Medizin? Oder doch ein kleines „Vielleicht“? Eine Stelle, die Ihnen mehr Zeit lässt – hoffentlich? Die Schauspielerei – wirklich „vorbei“, oder gäbe es da womöglich doch ein kleines „Vielleicht“? Das Jahr im Ausland – „möglich“ oder „vorbei“?

Es mag sein, dass Sie einige Träume tatsächlich begraben müssen, aber bevor Sie das tun, legen Sie erst einmal alles für eine Woche beiseite.

Und dann gehen Sie die Liste noch einmal durch. Vielleicht verschieben sich einige Urteile, und Sie sehen in einer Woche Möglichkeiten, wo Sie heute mutlos sind. Vielleicht begegnen Ihnen auch „Zufälle“, die Ihre heutige Einteilung in einem anderen Licht erscheinen lassen. Und dann entscheiden Sie, welchen Wunsch Sie sich als ersten erfüllen wollen. Bewahren Sie die Liste gut auf!

Vielleicht wundern Sie sich nämlich in einigen Jahren, wie sich fast von selbst etwas erfüllte, was Ihnen heute unmöglich scheint, oder wie dann etwas ohne Bedauern „vorbei“ ist, was Sie heute mit „hoffentlich“ versehen.

Noch mehr Übungen finden Sie in meinem Ebook „Wer immer geradeaus geht, kommt nicht weit. Dem Leben eine neue Richtung geben“.

Und natürlich können Sie in einem biografischen Coaching die Frage nach Ihrer Berufung noch intensiver angehen.

17. Juli 2009 at 14:38

Motivation und Musik 2: „You can get it,if you really want“

Hier kommt nun wie versprochen, ein weiterer Song, der ungeahnte Motivationsschübe auslösen kann. Vielleicht auch bei Ihnen! (Und was ist Ihre „Motivations- Musik“? Schreiben Sie einen Kommentar!)

Ich habe diesen Song hier zum ersten Mal gehört, als ich einen ganz starken Wunsch hatte – nämlich in Kalifornien ein Aufbaustudium machen zu können, nachdem ich schon einmal dort studiert hatte. Das war aber nun ein unerfüllbarer Wunsch, eine Nummer zu groß in der damaligen Situation. Ich hatte eine Stelle, in der ich unglücklich war, aber gut verdiente. Kündigung,  Auslandsstudium = kein Geld. So sah´s aus. War in einer schwierigen Beziehung … alles nicht die idealen Voraussetzungen. Und da hörte ich bei meiner holländischen Freundin dieses Lied:

„you can get it, if you really want“ von Jimmy Cliff and the Whalers.

Tja, das wär schön gewesen. So einfach. Aber es heißt dort eben auch :

„But you must try, try and try – you succeed at last“.

Und genau diese Kombination von starkem Wunsch und harter Arbeit und dann noch einigen glücklichen Fügungen brachte mich dann innerhalb eines Jahres nach San Francisco zum Studieren. Es war nicht nur lockeres Tralala, es war auch harte Arbeit, viele Zweifel, viele Tränen. Wie das eben ist, wenn man seinem Leben eine neue Richtung gibt.

Dieser Song ist immer noch einer meiner Lieblingssongs – mit einem Rhythmus, der Schlappheit in Energie verwandelt. Probieren Sie´s selbst!

Unter dem Video steht der Text zum Mitsingen (Singen ist ja auch gut für die Energie ;-))

Und hier der Text

You can get it if you really want
You can get it if you really want
You can get it if you really want
But you must try, try and try
Try and try, you’ll succeed at last

Persecution you must bear
Win or lose you’ve got to get your share
Got your mind set on a dream
You can get it, though harder them seem now

You can get it if you really want
You can get it if you really want
You can get it if you really want
But you must try, try and try
Try and try, you’ll succeed at last
I know it, listen

Rome was not built in a day
Opposition will come your way
But the hotter the battle you see
It\’s the sweeter the victory, now

You can get it if you really want
You can get it if you really want
You can get it if you really want
But you must try, try and try
Try and try, you’ll succeed at last

– so don’t give up now

(Textquelle hier )

Und jetzt bin ich neugierig auf Ihre Lieblings- Motivations- Musik!

10. Juni 2009 at 11:31

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