Posts tagged ‘Neuanfang’

Frohe Ostern

… wünsche ich allen meinen Bloglesern mit einem meiner selbst gemalten Ostereier. Es erinnert mich daran, wie ich früher das Schlüpfen von Küken im Frühjahr erlebt habe und das immer als ein Wunder empfand.

Osterei Elisabeth Mardorf m.W.

Auch wer nicht religiös geprägt ist, kann selbst bei diesem Wetter Ostern spüren, nämlich, wie die Natur aus dem Winterschlaf erwacht und die Stagnation wieder der Entwicklung Raum gibt. Ich habe die ersten Waldmeister-Pflänzchen schon im Wald gesehen.

Da möchte man doch den Winter entgültig vertreiben. Kennen Sie noch dieses Lied?

Winter ade

Wenn Sie musikalische Begleitung beim Singen haben möchten, empfehle ich Ihnen die Jazz-Variationen dieses Liedes von Michael Schlierf:

Raus aus der Lethargie, die Tage werden länger, und die Ostertage sind eine gute Zeit, um aus dem Kokon des Winterschlafs zu schlüpfen und  in die Zukunft zu schauen.

31. März 2013 at 14:10

Klimaschutz und Atomenergie

Im Handelsblatt steht ein interessanter Gastkommentar:

Top-Berater Rifkin rechnet mit der Nuklearindustrie ab

Jeremy Rifkin sieht das Ende des Atomzeitalters gekommen. Der Vorsitzende der Foundation on Economic Trends in Washington und Bestsellerautor hält die Nukleartechnik für ein gefährliches Relikt des vergangenen Jahrhunderts, räumt mit dem Irrglauben auf, Atomenergie könne einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und sieht die Welt an der Schwelle zur dritten industriellen Revolution stehen“. Lesen Sie den ganzen Kommentar auf der Website des Handelsblatts

16. März 2011 at 14:55

Frühling im Februar

Heute Nacht hatten wir zwar noch Nachtfrost, aber im Sonnenschein habe ich heute schon den Frühling im Garten gefunden. Unglaublich nach diesem harten Winter. Überall kommen Blumen aus dem Boden, die Rosen und Hortensien haben schon Knospen.

Da fällt mir das Frühlingsgedicht ein, das wir in der Schule gelernt haben (nein, ich kann es nicht mehr auswendig!):

Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muß doch Frühling werden.

Und drängen Nebel noch so dicht
Sich vor den Blick der Sonne,
Sie wecket doch mit ihrem Licht
Einmal die Welt zur Wonne.

Blast nur ihr Stürme, blast mit Macht,
Mir soll darob nicht bangen,
Auf leisen Sohlen über Nacht,
Kommt doch der Lenz gegangen.

Da wacht die Erde grünend auf,
Weiß nicht, wie ihr geschehen,
Und lacht in den sonnigen Himmel hinauf,
Und möcht vor Lust vergehen.

Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar
Und schmückt sich mit Rosen und Ähren,
Und läßt die Brünnlein rieseln klar,
Als wären es Freudenzähren!

Drum still, und wie es frieren mag,
O Herz, gib dich zufrieden,
Es ist ein großer Maientag
Der ganzen Welt beschieden.

Und wenn dir oft auch bangt und graut,
Als sei die Höll‘ auf Erden:
Nur unverzagt auf Gott gebaut,
Es muß doch Frühling werden.

(Emmanuel Geibel 1815-1884)

9. Februar 2011 at 13:53

Ich brauch Tapetenwechsel, sprach die Birke

Früher lebten wir in Süddeutschland.   Wir hatten einen wunderschönen  Garten, in dem viele Bäume, auch  einige  Birken, standen. Im Sommer stellten wir unsere Topfpflanzen aus dem Haus gern nach draußen.

Trotz Pollenallergie liebe ich Birken sehr. Das erste helle Grün der „Maibäume“, das Flirren der Blätter , die helle Rinde, die selbst im Winter strahlt … Der Abschied fiel uns schwer, denn wir  wussten, dass wir zunächst in der neuen Umgebung zunächst noch keinen Garten haben würden, sondern nur eine Terrasse.

Wir zogen also um und hatten im ersten Sommer als einziges Grün auf der Terrasse unsere Topfpflanzen, die den Umzug gut überstanden hatten. Tja, und was sah ich ganz ungläubig eines Tages  aus der Erde der Yuccapalme hervorlugen? Kleine Birkenblätter! Die Birke vom Jagsttal hatte einen Gruß hinterlassen und sich hier im Norden fortgepflanzt.

Die kleine Pflanze bekam einen eigenen Topf und wurde liebevoll gepflegt. Als wir einen neuen Garten anlegen konnten, bekam die  Birke einen Ehrenplatz vor dem Haus.

Mittlerweile ist dieser Gruß aus unserem früheren Garten viele Meter hoch  und hat zwei Umzüge, Schädlinge und Stürme überlebt. Selbst als die Krone zur Hälfte abgeknickt war, trieb die Birke im nächsten Frühjahr an der gleichen Stelle so aus, dass sie wieder „heil“ aussieht. Welch eine Lebensenergie!

Und ein gutes Beispiel, sich neu zu orientieren, wenn Veränderungen anstehen …

Falls Sie es nicht mehr kennen sollten: „Ich brauch Tapetenwechsel, sprach die Birke“ ist ein Song von der wunderbaren Hildegard Knef:

2. Mai 2010 at 14:24


Richtungswechsel Ebook und Taschenbuch

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Zufall/ Synchronizität

Das kann doch kein Zufall sein - als Taschenbuch und jetzt als Ebook

Spaziergang als Ebook

Schreiben Sie Ihre Biografie oder interviewen Sie Ihre Verwandten!

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Auch ein schönes Geschenk!
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