3. Schnatgang der Bürgerinitiative am 11. Mai 2019

Am Samstag 11. Mai findet der 3. Schnatgang der Bürgerinitiative „Stoppt B 65 neu“ statt. Informationen findet Ihr auf unserer Website und in den Flyern, die in vielen Bad Essener Geschäften ausliegen. Ihr könnt den Flyer auch als pdf-Datei herunterladen.

 

Bitte kommt zahlreich – das Projekt ist weiter im Bundesverkehrswegeplan, und ab 2021/22 kann mit der Planung begonnen werden! Anmeldungen für den Schnatgang sind ab sofort möglich telefonisch, per mail oder auf unserer Website.

Hier können Sie Berichte und Fotos von den vorherigen Schnatgängen sehen:

Schnatgang 2017

Schnatgang 2018

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17. April 2019 at 12:51

Die BI „Stoppt B65 neu“ traf Landratskandidat Frank Vornholt. Transparenz in der Kommunikation mit den Bürgern.

(E.M.) Im Rahmen der Gespräche mit allen Landrats-Kandidaten war auch Frank Vornholt zu Gast bei der Bürgerinitiative. In vertrauensvoller Atmosphäre wurden die Argumente gegen einen Neubau der B 65 ausgetauscht. Der Kandidat aus Melle zeigte sich gut informiert über die Situation in Bad Essen und hörte die Ausführungen der BI-Vertreter anhand einer detaillierten Dokumentation aufmerksam an. Insbesondere das Thema Quell- und Zielverkehr wurde ausführlich besprochen, da ja die Firmen entlang der alten B65 weiterhin auf diese angewiesen sind, auch wenn eine neue Trasse gebaut wird. Hier wurden auch die engen Ortsdurchfahrten der Dörfer an den Verbindungeswegen der alten und neuen Trasse erwähnt- Brockhausen und Lockhausen können auf keine Fall Durchgangsverkehr aufnehmen. Landwirte müssten weite Umwege fahren, um auf ihre Äcker zu kommen, und der Fahrradtourismus, der ein wichtiger Aspekt des sanften Tourismus der Cittaslow-Gemeinde Bad Essen ist, wäre sehr beeinträchtigt. Die Lebensqualität der Dörfer entlang der Trasse wäre durch Lärm sehr beeinträchtigt. Dabei sei es für eine Gemeinde wie Bad Essen wichtig, für junge Familien attraktiv zu sein und die Lebensqualität in Wohngebieten zu fördern.

Auch Umwelt-Aspekte spielten in der Diskussion eine wichtige Rolle. Das Wassergewinnungsgebiet in Harpenfeld, das Hunte-Überschwemmungsgebiet, geschützte Tierarten und der hohe Landverbrauch waren weitere Argumente gegen den Bau einer neuen Schnellstraße. Auch dass das Projekt noch vor der Verabschiedung im Bundesverkehrswegeplan wegen hohem Landverbrauch, Nachteilen für den Naturschutz und hohen Lärmemissionen auf der Streichliste des Umweltbundesamtes stand, war für Frank Vornholt ein wichtiges Argument. Er sicherte der Bürgerinitiative und ihren 1600 Mitgliedern zu, sich im Falle einer Wahl aktiv für die Streichung des Projekts aus dem nächsten Bundesverkehrswegeplan einzusetzen. Durch seine bisherige Tätigkeit im Bundesinnenministerium ist er politisch gut vernetzt, und durch seine eigene jahrelange Erfahrung in der Bürgerinitiative „Keine 380.kV-Leitung am Teuto“ kennt er das politische Engagement an der Basis. Er sieht gute Chancen, das Projekt „B65 neu“ aus dem künftigen Bundesverkehrswegeplan zu streichen, wenn in der Region weiterhin so starke Einmütigkeit herrscht. Für den Fall, dass er zum Landrat gewählt wird, versprach er Transparenz gegenüber den Bürgern und auch gegenüber der Bürgerinitiative. Geheimnistuerei werde es mit ihm nicht geben.

 

16. April 2019 at 09:32

Über den Tellerrand gucken

Ich habe bei meiner neuen Leidenschaft, dem Malen, ja bislang dem Malen in Öl den Vorrang gegeben. Dennoch habe ich  wieder an einem Workshop für Acrylmalerei teilgenommen, und dazu noch mit Schwamm und Spachtel statt mit Pinseln (… und ich habe soooo schöne Pinsel!). Ich musste also gleich doppelt über meinen Schatten springen, aber ich will ja verschiedene Techniken kennenlernen. Während des Workshops hatte ich gelegentlich doch Sehnsucht nach meinen Ölfarben und den Pinseln, mit denen ein weiches Arbeiten mit sanften Übergängen möglich ist. Mit dem Spachtel war alles irgendwie eckiger, abgehackter, grober. ABER: Es kamen Effekte heraus, die ich so noch nicht kannte, und allmählich wurde ich warm mit meinem Bild. WIE warm, sieht man schon an den Farben. Das Bild trägt den Titel „Flammenparadies“.

Es ist doch manchmal ganz gut, die eigenen Vorurteile zu übergehen und den Horizont zu erweitern.

14. April 2019 at 13:54

Ländliches Motiv: Kuh Elsa

Nein, nein, ich werde keine röhrenden Hirsche in Öl malen. Aber als Mädchen vom Lande habe ich mich in die Kuh-Augen von Elsa verliebt und musste sie unbedingt malen, nachdem Dietmar Stiller am vorigen Wochenende in seiner Vorführung bei Boesner seine Schakeline in Acryl vorstellte.

Ich werde mit Acryl immer noch nicht richtig warm und habe Elsa wieder in Öl gemalt. Eine gute Entdeckung sind die wasservermalbaren Ölfarben von Winsor &Newton. Sie vermalen sich wie die „normalen“ Ölfarben, trocknen aber geruchslos, und die Pinsel lassen sich einfach auswaschen.

Das Format des Bildes ist 20cm mal 20,cm wie es viele Malerinnen und Maler des „DailyPainting“ in Deutschland verwenden. In den USA nimmt man sogar ein noch kleineres Format: 15 mal 15 cm. Das werde ich zwar mal versuchen, aber ich glaube, das ist mir zu winzig.

Von Christa Lippich bekam ich den Tipp, bei Tierporträts immer mit den Augen zu beginnen, dann entsteht gleich eine Beziehung zudem Tier … das werde ich dann beim nächsten Mal beherzigen.

Das Malen entwickelt sich immer mehr zu meinr neuen Leidenschaft, und ich bin dankbar, dass ich durch Susanne Strefel vor einem Jahr den Zugang dazu gefunden habe. Auch wenn ich es noch nicht schaffe, täglich ein Bild zu malen  😉

17. März 2019 at 14:08

Landratskandidat Dr. Baier bei der Bürgerinitiative „Stoppt B65 neu“

Im Vorfeld der am 26. Mai stattfindenden Landratswahl lädt die Bürgerinitiative „Stoppt die B65 neu“ alle Kandidaten zu einem Gespräch ein. Nach Anna Kebschull war nun Dr. Horst Baier, unabhängiger Kandidat, bei der Initiative zu Gast.

Im Gespräch mit Dr. Horst Baier, Bürgermeister der Samtgemeinde Bersenbrück, stellte die BI zunächst  vor Ort nördlich von Bad Essen den zukünftig geplanten Trassenverlauf dar. Anhand einer Präsentation wurden die Argumente bezüglich Landschaftsschutz und Erhaltung von Kulturgütern, Trinkwasserschutzgebiet, Artenvielfalt usw. vorgetragen und wurden mit Herrn Dr. Baier ausführlich diskutiert. Insbesondere wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass aufgrund der schon bestehenden Ost-West-Verbindungen (A 30, bestehende B 65 und L 770) aus Sicht der Bürgerinitiative keine Notwendigkeit besteht, eine zusätzliche neue Trasse durch so wertvolles Gebiet zu legen.

Im Gespräch führte dann Dr. Baier aus seiner Sicht aus: Er halte den Bedarf einer Trasse in dieser Dimension für nicht gegeben. Zu bedenken sei auch, dass durch eine neue Trasse zusätzlicher Verkehr erzeugt werde, der weitere Belastungen schaffe. Ein großes Problem sehe er darin, dass ein großes Landschaftsschutzgebiet auch mit seltenen Vögeln und anderen Arten zerschnitten und im Prinzip zerstört werde. Er glaube nicht, dass diese wertvollen Gebiete an anderer Stelle, vor allem nicht in der näheren Umgebung, kompensiert werden können. Der Landkreis Osnabrück verfüge sowieso nur über sehr wenig naturnahe Landschaften im Vergleich zu anderen Regionen.

Zusätzlich würde eine neue B 65 nach seiner Einschätzung sehr starke Einschränkungen für die weitere Entwicklung von Bad Essen nach sich ziehen. Bad Essen sei seit der Landesgartenschau auf einem guten Wege, sich auch als Tourismusstandort zu entwickeln. Gerade die beiden Schlösser in der Nähe von Bad Essen, die durch eine Trasse B 65 neu gefährdet seien, hätten eine wichtige touristische Bedeutung. Ein weiteres wichtiges Thema sei grundsätzlich die Gemeindeentwicklung im Wittlager Land: „ Will man sich als Industriestandort weiterentwickeln mit den entsprechenden Folgen für das Verkehrsaufkommen und den Landschaftsverbrauch? … Ich würde dafür plädieren, dass man die weitere wirtschaftliche Entwicklung noch einmal kritisch auf den Prüfstand stellt, insbesondere was Großprojekte und Großansiedlungen anbelangt, da in unserem Raum jetzt schon Arbeitskräftemangel herrscht und bei Neuansiedlungen von Firmen ein Arbeitskräftewettbewerb mit den alteingesessenen Unternehmen entsteht. Da muss man auch den Zusammenhang sehen zwischen der industriepolitischen und wirtschaftlichen Entwicklung und wachsenden Verkehren“. In diesem Zusammenhang erwähnte Dr. Baier auch, dass neue Projekte wie der geplante Hafen Stirpe neue Verkehrsbelastungen bringen werden und den Druck auf den Bau der neuen B65 erhöhen werden. Als Landrat würde Baier die Wirtschaftlichkeitsberechnung für den Hafen noch mal kritisch prüfen lassen, da aus seiner Erfahrung hier oft sehr optimistische Annahmen getroffen werden.

Nach seiner Ansicht ist der bisher grob festgelegte Trassenverlauf aufgrund vielfältiger Konflikte mit Wohnbebauung, Kulturdenkmälern und wertvollen Biotopen nicht haltbar.

Wenn er Landrat würde, werde er auf jeden Fall das Projekt „B65 neu“ kritisch auf den Prüfstand stellen. Und wenn 2025 ein neuer Verkehrswegeplan erarbeitet würde, könne man mit Hilfe der Bundestagsabgeordneten versuchen, dass dieses Projekt herausgenommen werde.

Termine der Bürgerinitiative mit Dr. Michael Lübbersmann und Frank Vornholt werden folgen.

Am 11.Mai 2019 findet der jährliche Schnatgang der Bürgerinitiative statt.

Weitere Informationen auf der Website der Bürgerinitiative https://stoppt-b65-neu.de

 

14. März 2019 at 13:39

Die Entstehung von Schakeline

Ich verfolge immer aufmerksam, welche Kurse bei Boesner in Osnabrück angeboten werden. Leider passen die Termine nicht immer, aber gestern klappte es: Ein Tag mit Dietmar Stiller, dessen Blog „A Stiller a day“ ich schon länger aufmerksam verfolge. Das Thema war „STARK VEREINFACHT: EINFACH STARK „, also ein ziemlicher Kontrast zu dem detailreichen Malen, mit dem ich mich bisher befasst habe. Aber ich will ja lernen! In der Ankündigung stand:

 „Der Prozess der Vereinfachung beginnt schon mit der ersten Ideenskizze. Bildthemen sind Stillleben, Stadt und Landschaft, die eher gegenständlich als abstrakt dargestellt werden. Durch verschiedene Übungen und Schritt-für-Schritt-Demonstrationen zeige ich, wie man die erste Inspiration, durch den Vereinfachungsprozess, zu einem ausdrucksstarken, kompositorischen und inhaltlichen Bild führen kann“

Und außerdem ging es um das Malen mit Acrylfarben. Mit denen stand ich bislang auf Kriegsfuß. Alles, was ich damit malte, erschien mir sehr grobschlächtig im Vergleich zu den Arbeiten mit Ölfarben, in denen feinere detailreiche Abstufungen möglich sind. Aber ich will ja lernen – und so hörte und sah ich von Anfang an fasziniert Dietmar Stiller zu, wie er die Mischung aller Farben aus den drei Grundfarben rot, blau und gelb und den Farbkreis erklärte und praktisch zeigte. (Als Anfänger meint man ja, man müsse möglichst viele Farbtuben haben, um gut arbeiten zu können 😉 ). Neue Materialien lernte ich auch kennen, z.B. Acryl-Malpapier. Viel preiswerter als Keilrahmen oder mdf-Platten, die für Übungen doch etwas teuer sind.

Ich bislang detailversessene Ölmalerin war dann fasziniert, wie Dietmar Stiller aus angedeuteten Skizzen Schritt für Schritt zwei Bilder entwickelte. Das erste war eine Kuh.

Nach und nach füllte sie sich mit Schatten und später mit Farbe

Ich war beeindruckt, wie plastisch die Kuh auch mit der Reduktion auf die wichtigesten Linien und Farben wirkte.

„Schakeline“, wie Dietmar sie nannte, können Sie als fertiges Bild in voller Schönheit auf seinem Blog sehen!

Im zweiten Teil ging es dann um ein Motiv, das mir bekennender Landpomeranze nicht so liegt: Eine Straßenschlucht mit Hochhäusern (ich käme nie auf die Idee, meine kostbare Mal-Zeit mit Hochhäusern zu verbringen, ich bin ja schon nach jedem Osnabrück-Besuch froh, wenn ich wieder Landschaft sehe 😉  ).

Verübeln sie es mir also nicht, wenn ich diesen Teil etwas kürzer berichte.

Ich gestehe: Zuerst war ich irritiert und dann doch fasziniert davon, wie Dietmar Stiller mit Schwamm und Farbe die Konturen herausarbeitete. Fragte ich mich anfangs „Wie soll daraus denn ein Bild werden?“, war ich dann doch beeindruckt, wie mit den angedeuteten Linien und sparsamer Farbgebung tatsächlich eine Straßenschlucht im Regen entstand.

 

In der kurzen Zeit wurde das Bild nicht fertig, aber ich fuhr nach Hause mit dem Gefühl: Es lohnt sich, über den eigenen Schatten zu springen und sich gerade als Anfängerin mit Ansätzen vertraut zu machen, die einem erst einmal eher fremd scheinen.

Als ich nach regenreicher Autofahrt wieder zu Hause war, war ich müde, aber aufgekratzt. Staffelei und Farben zu holen war mir zu aufwändig, aber für eine kleine Bleistift-Skizze im Sessel sitzend reichte es dann doch noch. Schakeline im Sparformat sozusagen.

Danke an Dietmar Stiller, dass er als vielbeschäftiger Künstler und Leiter der Kunstfabrik Hannover sich die Zeit nahm, um uns in Osnabrück etwas beizubringen!

 

 

10. März 2019 at 16:47

Ich lerne malen

Bislang habe ich darüber in meinem Blog noch nicht geschrieben, aber in Zukunft könnte das öfter Thema sein: Ich habe im letzten Jahr angefangen, zu malen.

Gezeichnet habe ich zwischendrin immer mal, aber nie systematisch. Wenn ich alte Zeichnungen ansehe, denke ich: Warum wurde das in der Schule nicht mehr gefördert? Und warum habe ich das nicht selbst mehr verfolgt? Sooo schlecht war das doch gar nicht!

Wie auch immer – jetzt bin ich in der Phase des Lebens angelangt, wo ich wieder mehr Freiheit habe. Und wo ich Neues lernen will. So habe ich im letzten Jahr mit Ölmalerei begonnen, habe zwei Kurse bei Susanne Strefel besucht, war bei Yevhenij Ayzenberg, arbeite Kunstbücher durch und übe malen, so oft ich kann.

Es macht mir sehr viel Freude, ist sehr meditativ, und insbesondere das Arbeiten mit Öl verführt zum langsamen, intensiven Arbeiten.

Mein erstes Werk in einem Kurs bei Susanne Strefel waren Kirschen, gemalt nach einem Motiv von ihr. Susanne ist eine großartige Lehrerin, und sie gibt einem auch als absolute Anfängerin nie das Gefühl „das schaffe ich ja doch nicht“.

So habe ich dann mutig auch nach eigenen Motiven gesucht und versucht, sie malerisch umzusetzen.

Leider ist aber auch das Leben einer Unruheständlerin voll mit allerlei Terminen (siehe beispielsweise alle Beiträge unter B65 neu), und so kann ich manche Kurstermine, die mich interessieren, nicht wahrnehmen.

Besonders aufmerksam verfolge ich die Idee des „Daily Painting“, die aus den USA kam. Statt großformatig zu malen und womöglich wochenlang mit einem Bild beschäftigt zu sein, malt man jeden Tag ein kleinformatiges Bild. Mittlerweile gibt es auch Plattformen, auf denen diese Bilder verkauft werden. So stieß ich z.B. auf die Künstlerin Sonja Neumann, den Künstler Thomas Ruckstuhl und den Künstler Dietmar Stiller.

Falls Sie sich für Kunst interessieren und gern ein erschwingliches Original kaufen möchten, schauen Sie sich auf diesen Seiten um! Es lohnt sich!

Ich selbst bin noch längst nicht so weit, dass ich ein Bild pro Tag schaffe („one painting a day“), ich suche überhaupt noch nach einem eigenen Stil und bin noch voll damit beschäftigt, Techniken zu erlernen. Wenn ich mal nicht zum Malen komme, versuche ich, zumindest eine kleine Zeichung in meinem Skizzenbuch zu machen.

10. März 2019 at 15:43

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