Sommer-Erinnerungen

An diesen heißen Tagen kommen wieder Erinnerungen an Sommertage während meiner Kindheit hoch. Damals hatten Häuser meist keine Terrassen oder Balkons, es gab auch keine speziellen Terrassen- oder Freizeitmöbel. Wenn Erwachsene sich überhaupt die Zeit nahmen, draußen zu sitzen, war das meist mit Arbeit verbunden. Man saß auf alten ausrangierten Küchenstühlen („aufm Hof“, der auf dem Land hauptsächlich aus der betonierten Platte der Güllegrube bestand). Und einfach so faulenzen kannte man damals nicht. Immer war ein Sieb zum „Erbsendöppen“ dabei, oder mit einer Gabel wurden Johannesbeeren für die Marmelade vorbereitet.

Wir Kinder durften uns immerhin auf einer Decke auf den Rasen in Omas Blumengarten legen. Und wir durften den Luxus genießen, in die „Badeanstalt“ zu gehen. Das war bei uns damals die „Mili“, die Miltärbadeanstalt, die eigentlich zu den Kasernen gehörte, aber der Öffentlichkeit zugänglich war.

 

Militär badeanstalt ca. 1960

Ich habe dort Schwimmen gelernt und Freischwimmer und Fahrtenschwimmer gemacht. Nur die Köpper vom Drei-Meter-Brett waren nicht so mein Ding. Die Badanzüge in den fünfziger und sechziger Jahren trockneten nicht so schnell, dagegen half nur, möglichst schnell wieder ins Wasser zu springen. Dieser Geruch nach Nußöl (so eine braune Flasche, schmieriges Zeug, das beim „Braunwerden helfen sollte), Chlorgeruch, diese Geräusche, dieses Rüberschielen, wenn man Jungs entdeckte, die man von der Schule kannte, dieses Bauch-Einziehen und Busen-Verstecken in dieser prüden Zeit … Die Umkleidekabinen aus Holz mit ihren Gucklöchern und ihrem merkwürdigen Geruch … im Kiosk konnte man Waffelbruch kaufen und Haribo-Schnecken. Da das Taschengeld knapp war und wir alle Wege mit dem Fahrrad machten, bestand auch keine Gefahr, dass wir Übergewicht ansammelten. Hach, schön war´s! #Nostalgie #Erinnerungen

21. Juli 2016 at 12:34

Unsere Bürgerinitiative hat mehr als 1000 Mitglieder!

Das ist wirklich erfreulich: Innerhalb von zwei Monaten ist die Bürgerinitiative „Stoppt die B65 neu“ auf 1000 Mitglieder gewachsen, und wir haben große Unterstützung für unsere Forderungen erfahren, insbesondere bei der Ablehnung der im Bundesverkehrs-Wegeplan  aufgeführten „Meldelinie“ einer neuen B 65 – Trasse. Mehr Einzelheiten erfahren Sie in der gestern herausgegebenen Presse-Erklärung.(Klick)

Das Wittlager Kreisblatt berichtete am 20.7.2017:

Mitgliederzahl 1000

 

Und wenn Sie dieses Foto sehen, verstehen Sie auch als Außenstehender vielleicht, warum wir für den Erhalt unserer Landschaft und auch Landwirtschaft kämpfen (und es gibt entlang der gezeichneten Trasse noch viele andere wunderschöne Stellen).

Foto mit Logo

 

Diese Aussicht war sogar das Titelbild meines Kalenders für 2016, und ich hoffe sehr, dass es ein gutes Jahr für unsere Landschaft bleibt!

Kalender Titel 2016 mit Namen und Copy (Medium)

Mehr Hintergründe, Pläne des Bundesverkehrswegeplans und Informationen über die Arbeit der Bürgerinitiative finden Sie auf der Website. Und wenn Sie noch nicht Mitglied sind, können Sie es hier ganz leicht werden. (Klick)

19. Juli 2016 at 09:20

„LKW raus aus Bohmte“ macht Alternativ-Vorschläge zur B65

Die Inititative „LKW raus aus Bohmte“ brachte interessante neue Aspekte in die Diskussion um den Bundesverkehrswegeplan/ B65 neu ein:

Die Einbeziehung der L 770, im Wittlager Land auch gern „Bauern-Autobahn“ genannt. Sie nennt drei verschiedene Varianten.

Hier können Sie einen Artikel aus dem Wittlager Kreisblatt dazu lesen

L770 einbeziehenQuelle: Wittlager Kreisblatt.

Klick auf das Bild vergrößert es

Auch die Wehrendorfer Interessengemeinschaft hat Interesse an Gesprächen geäußert. Jetzt werden in naher Zukunft viele Beteiligte an einen Tisch kommen:

Landkreis, Gemeinden, Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau, Vertreter der Bürgerinitiative „Stoppt die B65 neu“, Wehrendorf, Bohmte u.a.

 

5. Juli 2016 at 10:19

Es tut sich was

Mittlerweile sind erfreulicherweise viele Gespräche in Gang gekommen.Es gab ein Treffen mit fast allen Bad Essener Ortsbürgermeistern und Ortsvorstehern und mit Bundestagsabgeordneten der CDU und SPD sowie Treffen mit anderen Interessengruppen.

Ein erster gemeinsamer Termin fand statt, bei dem die Interessen des Landkreises, der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau,  der Gemeinde und der Bürgerinitiative „Stoppt die B65 neu“ im Hinblick auf konstruktive Zusammenarbeit besprochen wurden. Der Kreis wird erweitert um Bürger aus weiteren Ortschaften, insbesondere Wehrendorf und Bohmte.

Weitere Termine mit Politikern und anderen Interessengruppen stehen an.

Die Website der Bürgerinititiative ist mittlerweile sehr aktiv, und dort finden Sie regelmäßig die neuesten Informationen und Presseberichte. Sie finden dort auch sehr viele Karten und statistische Informationen zur Verkehrsentwicklung zum Download.

So wird es hier in meinem Blog zum Thema B 65 neu etwas stiller werden.

Und wenn Sie der Bürgerinitiative noch nicht beigetreten sind: Sie können das auch online erledigen! Hier finden Sie das Formular zum Download. Bitte geben Sie es auch an Menschen weiter, die keinen Zugang zum Internet haben.

Die Flyer und Listen liegen auch weiterhin in den bekannten Geschäften von Bad Essen aus.

 

 

 

 

4. Juli 2016 at 11:30

Bewahrt die Kussallee!

Wie? „Bewahrt die Kussallee“ – was soll das denn jetzt? Die Kussallee gehört doch zu Bad Essen, ist die ist doch wohl kaum gefährdet.

Doch, leider ist sie das, allen früheren Beteuerungen zum Trotz.

Kussalle m.W. Kussallee m.W.2

In der letzten öffentlichen Sitzung des Bauauschusses der Gemeinde Bad Essen am 02.06.2016 wurde die Änderung des Bebauungsplans „Bad Essen-Süd“ besprochen, die am 16.Juni in der Sitzung des Gemeinderats beschlossen werden soll. In der Sitzung des Bauauschusses wurde von den Plänen für die Bebauung des ehemaligen Biergartens hinter dem „Haus am Karlsplatz“ gesprochen. Da entsteht anscheinend etwas Größeres. Die Änderung des Bebauungsplans wurde mehr oder weniger durchgewunken, bis ein Mitglied des Bauauschusses einwandte, sie wolle eine Auflage für diese Bebauung, die Kussallee müsse im jetzigen Zustand erhalten bleiben oder nach erfolgten Bauarbeiten in den alten Zustand zurückversetzt werden.

Und was hörte man da als Antwort? Man könne ja wohl kaum einem Bauherren solche Vorschriften machen.

Die Gemeinderätin beharrte darauf, sie wolle wenigstens ihren Einwand ausdrücklich im Protokoll vermerkt wissen.

NIEMAND im Bauausschuss unterstützte diesen Punkt, er wurde nicht einmal diskutiert!

Die normale Bürgerin wundert sich. Da gibt es Hunderte von Bauvorschriften (ich erinnere mich sogar, als wir auf der Suche nach einem Bauplatz waren, Vorschriften zu lesen, die die Art der Heckenbepflanzung vorschrieben) – und die Gemeinde ist nicht willens, dieses historische Kleinod mitten im historischen Ortskern Bad Essens zu erhalten? Dabei wurde erst vor 10 Monaten noch vollmundig festgestellt, nachdem ein teures Gutachten für die Nikolaistraße beauftragt worden war:

KußalleeQuelle: Wittlager Kreisblatt 12.08.2015

 

Ach, was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Und an das von vorgestern will ich doch schon gar nicht denken? Denn:

Schon im November 2014 votierte der Gemeinderat Bad Essens dafür, die Kußallee zu schützen:

Kussallee 2Quelle: Wittlager Kreisblatt 25.11. 2014

Und noch davor gab es schon im Februar 2009 zum Valentinstag in der Neuen Osnabrücker Zeitung einen ausführlichen Bericht mit dem schönen Titel:

„Eine kleine Straße für die große Liebe“.

Spielt das alles keine Rolle mehr?

Nun bin ich über das Alter für heimliche Knutschreien in der Kussallee längst hinaus (und viele im Bad Essener Gemeinderat vermutlich auch ;-)  ), aber wo ist die Verantwortung geblieben, so ein geliebtes und sehr besonderes Eckchen von Bad Essen zu erhalten? In neumodern-planerisch würde man vielleicht sagen: „So ein Alleinstellungsmerkmal“.

Sind alle Äußerungen der letzten Jahre Lippenbekenntnisse?

Liebe Bad Essener Gemeinderäte, das will ich einfach nicht glauben, dass Ihr nicht bereit seid, die Kussallee zu schützen. Es gibt doch schon genug Vertrauensverlust bei den Bürgern!

10. Juni 2016 at 15:01

Es gab schon einmal Ansätze für den Verkehr im Wittlager Land

Der Bauausschuss von Bad Essen befasste sich am 02.06.2016 u.a. mit dem Thema Verkehr. Es wurde in der Sitzung u.a. an ILEK (Integrierte ländliche Entwicklungskonzepte“) und an ein Verkehrsgutachten erinnert, das im Rahmen von ILEK im Jahr 2013 veröffentlicht wurde. Erstaunlich (oder auch nicht), dass so ein aufwändiges und teures Gutachten, das auch auf der ILEK-Website verlinkt ist, seither anscheinend keinerlei Beachtung findet.

ILEK SHPHier können Sie das Gutachten vom Januar 2013 in der Kurzfassung herunterladen

 

SHP Auszug Foto BohmteKlicken Sie auf das Bild, dann wird es größer

Quelle: siehe oben SHP

Das ganze Gutachten zum Thema Regionale Verkehrsentwicklung Wittlager Land finden Sie hier als pdf-Datei zum Download

 

 

6. Juni 2016 at 11:01

Presse-Mitteilung der Bürgerinitiative „Stoppt-die-B 65 -neu“

Auf der Seite der Bürgerinitiative wurde gestern eine Presse-Mitteilung veröffentlicht .

Die ganze Mitteilung finden Sie unter diesem Link.

Logo B65neuKurz nach Veröffentlichung wurde in einem Telefonat von Kreisrat Dr. Wilkens ein Nachtrag zur Presse-Mitteilung gefordert.

Diesen Nachtrag finden Sie hier.

 

Das Wittlager Kreisblatt/NOZ berichtete heute über die Presse-Erklärung:

„pm/as Bad Essen. Die Bürgerinitiative „Stoppt die B 65 neu !“ begrüsst die nunmehr erfolgte klare Ablehnung der neuen B 65 durch den Landkreis Osnabrück und die Gemeinde Bad Essen. Damit verbunden fordert die Initiative, „dass diese Ablehnung umgehend an die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit dem nötigen Nachdruck übermittelt wird …. “ Weiterlesen

 

 


26. Mai 2016 at 14:49

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