Advent, Advent …

In meiner Kindheit hatten wir immer einen Adventskranz, der an einem roten Ständer hing. So wollte ich unseren Adventskranz als Erwachsene auch gestalten. Unser früherer Vermieter vor 40 Jahren hatte in seiner Haushälfte eine Holzwerkstatt mit Drechselbank, und ich bat ihn, ob er mir aus einem Besenstiel so etwas machen könnte. Er war bei seiner Ehre gepackt und drechselte mir einen sehr schönen Ständer.

Er lebt schon lange nicht mehr, aber jedes Mal, wenn ich zum ersten Advent mit Grün aus unserem eigenen Garten einen Kranz binde und ihn auf dem Ständer festmache, denke ich an Thomas. Klar habe ich auch gelegentlich mal einen fertigen Kranz gekauft und dann geschmückt. Aber dieses Ritual, bedächtig kleine Zweige aus den Hecken, Büschen und Bäumen zu schneiden – das erfüllt mich immer mit tiefer Dankbarkeit. Und es muss immer dieser vertraute Adventskranz sein, Gestecke in anderen Farben, modern und abstrakt – hat alles mal kurz seine Chance gehabt. Passt aber nicht zu uns.

Und natürlich brannte am 1. Advent zum Frühstück auch die erste Kerze.

In kleinen Details sieht der Kranz dann jedes Jahr ein wenig anders aus …

29. November 2021 at 10:18

Neue Ausstellung im Schafstall Bad Essen: Adapter mit Anne-Lena Fuchs

Mit dieser Ausstellung ist es dem Kunst- und Museumskreis gelungen, eine junge Künstlerin aus Halle/Saale zu gewinnen, die Absolventin der renommierten Burg Giebichenstein Kunsthochschule und Schülerin von Prof. Una Moehrke und Prof. Robert Klümpen ist.

Die Gäste kamen auch unter den durch 2G und Maske erschwerten Coronabedingungen mit guter Laune und wurden von Lutz Mardorf, der diese Ausstellung organisiert hatte, herzlich begrüßt. Er gab einen kurzen Überblick in die Vita und die Arbeitsweise der Künstlerin.

Anne-Lena Fuchs erkundet in ihrem Arbeitsprozess die Schnelllebigkeit von Bildwelten, die uns täglich umgeben. Einflüsse digitaler Bildbearbeitung, aber auch abstrakte Kompositionen, die an die Werke des historischen Bauhauses erinnern, finden hier in großformatigen und kleinformatigen Umsetzungen zusammen.

Die Ausstellung beinhaltet 5 großformatige Malereien auf Leinwand, die in den letzten beiden Jahren entstanden sind. Außerdem werden 54 kleinformatige analoge und digitale Bilder aus den Jahren 2018 bis 2021 gezeigt. Diese stellen den Ausgangspunkt für die großformatigen Malereien dar. Eine Bildschirmpräsentation in einem separaten Raum zeigt den komplexen Entstehungsprozess. Auch Keramik-Objekte sind ausgestellt.

Marie Newid, Mitarbeiterin in der Stiftung Stadtmuseum Berlin, führte in das Werk der Künstlerin ein. Sie erläuterte den Titel der Ausstellung und die Arbeitsweise der Künstlerin: „Anne Lena Fuchs hat dieser Ausstellung den Titel Adapter gegeben. Adapter ist ein Begriff, den wir aus der Elektrotechnik kennen. Vom Lateinischen adaptare „anpassen oder passend herrichten“ dient ein Adapter der Verbindung verschiedener Geräte oder bezeichnet ein Gerät zur Signalumwandlung. Bei den künstlerischen Arbeiten von Anne Lena Fuchs haben Umwandlungen, Abwandlungen und Neu-Zusammenführungen stattgefunden … Der Arbeitsprozess bewegt sich zwischen zwei Polen, der Spontanität im digitalen Entwurfsprozess und der Konzentration in der analogen Ausführung. Schnell – intuitiv und langsam – akribisch … Die digitale Malerei scheint eine unerschöpfliche Quelle an Kompositionsstrategien zu beinhalten. Am Computer entworfene Bildreihen werden zu neuen Collagen zusammengesetzt und finden schließlich eine analoge Übersetzung auf der Leinwand. Dabei findet kein Kräftemessen zwischen Analogem und Digitalen statt, vielmehr werden Synergien genutzt “.Die Ausstellungseröffnung wurde musikalisch in beeindruckender Weise begleitet vom Pianisten Matthias Hektor Ventker, der gekonnt einen Bogen schlug von der analogen und digitalen Bilderwerk zur Musik.

Die Ausstellung ist geöffnet bis 26.12.2021, donnerstags bis samstags 15:00 – 18:00 Uhr, sonntags 14:00 – 18:00 Uhr unter den jeweils aktuellen Corona-Bedingungen.

Kunst- und Museumskreis Bad Essen e.V., Schafstall, Bergstraße 31, 49152 Bad Essen.

Die Website des Kunst-und Museumskreises/Schafstall (dort finden Sie weitere Fotos): www.schafstallbadessen.de

Die Website der Künstlerin www.annelenafuchs.com

Hier ein paar Eindrücke von der Eröffnung (die Masken wurden nur kurz für die Fotos und zum Trinken abgenommen 😉

26. November 2021 at 18:16

Kiek mal, wat is de Himmel so rot

Kiek mal, wat is de Himmel so rot,

dat sünd de Engels, die backen dat Brot,

die backt dem Wiehnachtsmann sin Stuten

för all die lütten Leckersnuten…

(Danke an Sabine Asgodom für die Erinnerung an diesen schönen Spruch!)

10. November 2021 at 17:14

Neues Buch „Wat, de kann Platt“

Gestern fand die Buchvorstellung von „Wat, de kann Platt“ im gut besuchten Gästehaus der Firma Dreyer in Hasbergen statt. Ess wurde herausgegeben von Helmut Lensing, Bernd Robben und Christof Spannhoff. Bei der Veranstaltung in Hasbergen gab es Beiträge auf Platt und in Hochdeutsch, und sie wurden herzerfrischend untermalt von Songs der Gruppe „Plattmakers“ aus Hasbergen.

90 Autorinnen und Autoren haben in diesem Buch ihre Erfahrungen mit dem Plattdeutschen beschrieben. Auch von mir ist ein Artikel drin darüber, wie es in meiner Kindheit im Emsland schon damit anfing, dass Plattdeutsch als bäuerlich verpönt wurde. Die Erwachsenen in unserem Dorf sprachen fast alle platt, aber mit uns Kindern wurde hochdeutsch gesprochen.

Leider erzählte die Haarfarbe der meisten Anwesenden vom Zustand der plattdeutschen Sprache: Sie interessiert jüngere Leute nicht mehr so …

Das Buch vereint viele interessante Aspekte, viele persönliche Erinnerungen, plattdeutsche Gedichte, und Lieder – und mit den eingebetteten QR-Codes hat man auch noch Zugang zu weiterführenden Informationen oder Videos.

Das Buch ist sehr hochwertig gestaltet, hat viele Fotos und Zeichnungen, sogar ein Leseband. Ein ideales Weihnachtsgeschenk nicht nur für ältere Leute!

Hier findet Ihr das Inhaltsverzeichnis

Und hier findet ihr die Plattmakers mit einigen ihrer Songs

Das Buch kann bestellt werden bei kontakt@emslandgeschichte.de oder in jeder Buchhandlung. In der Wiehen-Buchhandlung Bad Essen ist es schon vorrätig.

Mehr Infos auch auf der Seite Wat up Platt

8. November 2021 at 15:37

Erinnerungen an Tante Threse

Sie wurde an einem 16. Mai geboren, und sie starb an einem 16. Mai. 71 harte arbeitsreiche Jahre lagen dazwischen, und irgendein trauriges Geheimnis, das wir bis heute nicht herausgefunden haben, umgab sie: „Tante Threse“ , unsere Großtante, die täglich auf Omas Hof kam und alle Arbeiten erledigte, die in den fünfziger und sechziger Jahren anfielen. Sie liebte uns Kinder über alles, und wir liebten sie. Wir verstanden nicht, warum sie keine Kinder hatte, Frauen hatten doch Kinder! Wir freuten uns, wenn wir bei ihr und ihrem Mann, Onkel Herm, übernachten durften, und wir schauten ihr fasziniert bei der Morgenwäsche zu. Sie hatte einen großen weichen Busen, an den wir uns gern kuschelten. Begeistert sang sie im Kirchenchor, und wenn jemand besonders laut und schräg sang, war das „Tante Threse“, Theresia R.

Wie gerne würde ich sie heute nach ihrem Leben fragen, nach all dem, was sie durchmachen musste, bevor wir geboren wurden. Aber auch unsere Mutter und die Tanten wussten nichts Genaues. Damals in der näheren und späteren Nachkriegszeit gab es wohl in fast jeder Familie eine „Tante Threse“, die einfach da war, irgendwie mit durchgezogen wurde, die sich nützlich machte und über deren Unglück man nichts wusste. Heute wäre ihr 107. Geburtstag. Wir haben sie nie vergessen.

 

16. Mai 2019 at 16:22

Neuer Schnatgang der Bürgerinitiative „Stoppt B65 neu“

Am Samstag, 11. Mai 2019 fand der dritte Schnatgang der Bürgerinitiative „StopptB65 neu“ statt. Trotz des Eisheiligen-Wetters mit kühlen Temperaturen nahmen fast 100 Leute teil, von denen dann 80 auch zum gemeinsamen Essen blieben.

Treffpunkt war der Parkplatz an der Clamors Allee bei Hünnefeld. Kinder, Hunde, Fahrräder, Kinderwagen ergänzten das bunte Bild.

Auch die Landratskandidaten Anna Kebschull (Grüne) und Frank Vornholt (unabhängig) gingen mit und zeigten sich sehr interessiert für das Anliegen der Bürgerinitiative.

Die Teilnehmer wurden begrüßt von Luise von dem Bussche und Philip von dem Bussche, deren Wasserschlösser von einer neuen Trasse der B 65 massiv beeinträchtigt würden.

 

Von der Clamors Allee ging es zur Schlittenbahn, wo Jürgen Frieler anhand von Markierungen zeigte, wie dort die geplante Trasse die Landschaft durchschneiden würde.

 

Nächster Haltepunkt war das von Luise von dem Bussche neu geschaffene Biotop, das dem Landschaftserhalt und der Artenvielfalt dient. Eindruckvoll schilderten sie und Birgit ten Thoren den alarmierenden Rückgang von Tierarten und die weitere Entwicklung des Biotops.

 

Am Ruheforst, dem naturnahen Friedhof, wies Jürgen Frieler die Nähe der geplanten Trasse auf. Kaum vorstellbar erschien es den Teilnehmern, dass hier tatsächlich eine hohe und sehr breite Schnellstraße im Bundesverkehrswegeplan steht.

Weiter ging der Weg …

 Hinter Lockhausen in der Nähe der Brunnen und Biotope wies Uwe Bühning, Geschäftsführer des Wasserverbands Wittlage an der Stelle, in der die Trasse verlaufen würde, auf die Gefährdung der Trinkwassergewinnung hin. Er sprach sich erneut, wie schon bei der Mitgliederversammlung der Bürgerinitaitive im Januar 2019, gegen das Projekt mit seinen unabsehbaren Folgen für die Trinkwassergewinnung eines großen Einzugsbereiches aus.


Am Grillplatz an der Heumaschhütte, von dem aus man einen schönen Blick Richtung Bad Essen und das Wiehengebirge hat, wurde den Teilnehmern gezeigt, wie die Aussicht durch eine mehrere Meter hohe Trasse zerstört wird. Nicht nur für Einheimische, sondern auch für den Tourismus würde dieses wichtige Naherholungsgebiet zerstört.

 Von hier aus bewegte sich der Zug Richtung Ippenburg. Hatte das Wetter bislang gehalten, wurden nun in den letzten Minuten immer mehr Regenschirme gezückt. Im Café Pferdestall von Schloss Ippenburg, wo die Abschlussveranstaltung des Schnatgangs stattfand, stießen Gerda Hövel vom niedersächsischen Verkehrsausschuss, Bürgermeister Natemeyer und Landrat Lübbersmann dazu.

Voktoria und Philip von dem Bussche begrüßten die Gäste.

Philip von dem Bussche bedankte sich auch bei den Feuerwehrleuten aus Harpenfeld und Lockhausen, die den Schnatgang begleiteten und Straßenquerungen absicherten.

Bei einem warmen Eintopf und Getränken im Café Pferdestall in Ippenburg wurden angeregte Gespräche geführt. Schließlich äußerten alle anwesenden Politiker in klaren Statements ihre Ablehnung der geplanten Trasse. Alle betonten, wie wichtig es sei, dass die Bürgerinitiative aktiv bleibt und immer wieder mit Aktionen wie dem Schnatgang darauf hinweist, was auf dem Spiel steht,

Gerda Hövel berichtete, dass es im Verkehrsausschuss keine neue Entwicklung gebe, versprach aber, in Kontakt zu bleiben.

Landrat Lübbersmann bekräftigte, eine solche Planung sei vom Landkreis nicht beabsichtigt gewesen.

Die Landratskandidatin Anna Kebschull betonte, dass aus Gründen des Naturschutzes diese Trasse unbedingt abzulehnen sei.

Landratskandidat Vornholt versprach, sich im Falle seiner Wahl intensiv dafür einzusetzen, dass das Projekt „B65 neu“ im neuen Bundesverkehrswegeplan gestrichen wird.

Auch der Bad Essener Bürgermeister Natemeyer wiederholte seine Stellungnahme, dass die geplante Trasse so nicht kommen dürfe

 Insgesamt kann auch der diesjährige Schnatgang als Erfolg gewertet werden. Viele Teilnehmer, gute Stimmung trotz des durchwachsenen Wetters, gute Gespräche und neue Kontakte – und vor allem kann als Erfolg gewertet werden, dass die lokalen und regionalen Politiker so klar unsere Sache unterstützen.

Und bitte denken Sie daran: In zwei Wochen, am 26. Mai, ist nicht nur Europawahl, sondern im Landkreis Osnabrück auch Landratswahl. Infoermieren Sie sich über die Kandidaten und wählen Sie klug!

 

 

 

12. Mai 2019 at 16:40

Zeitgenössischer Realismus: Susanne Strefel im Schafstall Bad Essen:

Heute Abend wird im Schafstall die neue Ausstellung von Susanne Strefel eröffnet. Ich habe schon viel von Susanne gelernt und freue mich, dass sie in Bad Essen ausstellt.

Und anschließend gibt es wie immer das beliebte Buffet. Wir freuen uns, wenn wieder viele Gäste dazu etwas beitragen 😉

 

10. Mai 2019 at 13:08

3. Schnatgang der Bürgerinitiative am 11. Mai 2019

Am Samstag 11. Mai findet der 3. Schnatgang der Bürgerinitiative „Stoppt B 65 neu“ statt. Informationen findet Ihr auf unserer Website und in den Flyern, die in vielen Bad Essener Geschäften ausliegen. Ihr könnt den Flyer auch als pdf-Datei herunterladen.

 

Bitte kommt zahlreich – das Projekt ist weiter im Bundesverkehrswegeplan, und ab 2021/22 kann mit der Planung begonnen werden! Anmeldungen für den Schnatgang sind ab sofort möglich telefonisch, per mail oder auf unserer Website.

Hier können Sie Berichte und Fotos von den vorherigen Schnatgängen sehen:

Schnatgang 2017

Schnatgang 2018

17. April 2019 at 12:51

Die BI „Stoppt B65 neu“ traf Landratskandidat Frank Vornholt. Transparenz in der Kommunikation mit den Bürgern.

(E.M.) Im Rahmen der Gespräche mit allen Landrats-Kandidaten war auch Frank Vornholt zu Gast bei der Bürgerinitiative. In vertrauensvoller Atmosphäre wurden die Argumente gegen einen Neubau der B 65 ausgetauscht. Der Kandidat aus Melle zeigte sich gut informiert über die Situation in Bad Essen und hörte die Ausführungen der BI-Vertreter anhand einer detaillierten Dokumentation aufmerksam an. Insbesondere das Thema Quell- und Zielverkehr wurde ausführlich besprochen, da ja die Firmen entlang der alten B65 weiterhin auf diese angewiesen sind, auch wenn eine neue Trasse gebaut wird. Hier wurden auch die engen Ortsdurchfahrten der Dörfer an den Verbindungeswegen der alten und neuen Trasse erwähnt- Brockhausen und Lockhausen können auf keine Fall Durchgangsverkehr aufnehmen. Landwirte müssten weite Umwege fahren, um auf ihre Äcker zu kommen, und der Fahrradtourismus, der ein wichtiger Aspekt des sanften Tourismus der Cittaslow-Gemeinde Bad Essen ist, wäre sehr beeinträchtigt. Die Lebensqualität der Dörfer entlang der Trasse wäre durch Lärm sehr beeinträchtigt. Dabei sei es für eine Gemeinde wie Bad Essen wichtig, für junge Familien attraktiv zu sein und die Lebensqualität in Wohngebieten zu fördern.

Auch Umwelt-Aspekte spielten in der Diskussion eine wichtige Rolle. Das Wassergewinnungsgebiet in Harpenfeld, das Hunte-Überschwemmungsgebiet, geschützte Tierarten und der hohe Landverbrauch waren weitere Argumente gegen den Bau einer neuen Schnellstraße. Auch dass das Projekt noch vor der Verabschiedung im Bundesverkehrswegeplan wegen hohem Landverbrauch, Nachteilen für den Naturschutz und hohen Lärmemissionen auf der Streichliste des Umweltbundesamtes stand, war für Frank Vornholt ein wichtiges Argument. Er sicherte der Bürgerinitiative und ihren 1600 Mitgliedern zu, sich im Falle einer Wahl aktiv für die Streichung des Projekts aus dem nächsten Bundesverkehrswegeplan einzusetzen. Durch seine bisherige Tätigkeit im Bundesinnenministerium ist er politisch gut vernetzt, und durch seine eigene jahrelange Erfahrung in der Bürgerinitiative „Keine 380.kV-Leitung am Teuto“ kennt er das politische Engagement an der Basis. Er sieht gute Chancen, das Projekt „B65 neu“ aus dem künftigen Bundesverkehrswegeplan zu streichen, wenn in der Region weiterhin so starke Einmütigkeit herrscht. Für den Fall, dass er zum Landrat gewählt wird, versprach er Transparenz gegenüber den Bürgern und auch gegenüber der Bürgerinitiative. Geheimnistuerei werde es mit ihm nicht geben.

 

16. April 2019 at 09:32

Über den Tellerrand gucken

Ich habe bei meiner neuen Leidenschaft, dem Malen, ja bislang dem Malen in Öl den Vorrang gegeben. Dennoch habe ich  wieder an einem Workshop für Acrylmalerei teilgenommen, und dazu noch mit Schwamm und Spachtel statt mit Pinseln (… und ich habe soooo schöne Pinsel!). Ich musste also gleich doppelt über meinen Schatten springen, aber ich will ja verschiedene Techniken kennenlernen. Während des Workshops hatte ich gelegentlich doch Sehnsucht nach meinen Ölfarben und den Pinseln, mit denen ein weiches Arbeiten mit sanften Übergängen möglich ist. Mit dem Spachtel war alles irgendwie eckiger, abgehackter, grober. ABER: Es kamen Effekte heraus, die ich so noch nicht kannte, und allmählich wurde ich warm mit meinem Bild. WIE warm, sieht man schon an den Farben. Das Bild trägt den Titel „Flammenparadies“.

Es ist doch manchmal ganz gut, die eigenen Vorurteile zu übergehen und den Horizont zu erweitern.

14. April 2019 at 13:54

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